Trigema-Erbin Bonita Grupp hat sich offen für eine Anhebung des Spitzensteuersatzes gezeigt. „Wenn man den Spitzensteuersatz moderat anhebt, wäre das für mich akzeptabel, solange an anderer Stelle entlastet wird“, sagte die Unternehmerin, die das Textilunternehmen mit Sitz in Burladingen auf der Schwäbischen Alb gemeinsam mit ihrem Bruder führt, der „Süddeutschen Zeitung“ (Freitagausgabe).
Das größere Thema seien die Lohnnebenkosten. „Wenn die immer weiter steigen, wird es irgendwann erdrückend“, so Grupp.
Kritisch äußerte sie sich über die gerade beschlossene 1.000-Euro-Entlastungsprämie, die Arbeitgeber ihren Beschäftigten zahlen können. „Ich finde es schwierig, wenn die Politik falsche Erwartungen weckt und mit dem Geld anderer Geschenke macht.“ Ob Trigema die steuerfreie Prämie an seine Mitarbeiter zahle, stehe noch nicht fest. „Das müssen wir noch genau prüfen“, so Grupp.
Foto: via dts Nachrichtenagentur





























