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Kontrollwoche der Polizei beendet – Gurte, Kindersitze und Handys im Fokus

Symbolfoto

Osnabrück. Rund 200 Polizeibeamte der Polizeidirektion Osnabrück kontrollierten vom 12. bis 18. März zahlreiche Verkehrsteilnehmer. Im Fokus der Polizei waren an den knapp 170 Kontrollorten, vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln, die Nutzung von Sicherheitsgurten, die richtige Sicherung von Kindern im Fahrzeug und das Tragen von Schutzhelmen bei motorisierten Zweirädern.
In mehr als 50 Fällen stellte die Polizei fest, dass die Kindersitze bzw. Kinderrückhalteeinrichtungen nicht ordnungsgemäß genutzt wurden oder fehlten. “Ohne die passende Rückhalteeinrichtung besitzen Kinder ein sieben Mal höheres Risiko im Falle eines Unfalles schwere Verletzungsfolgen davon zu tragen”, erklärt Pressesprecherin Nadine Kluge-Gornig und appelliert damit an das Verantwortungsbewusstsein der Fahrzeugführer.
Alle Kinder bis zum 12. Lebensjahr, die kleiner als 1,50 Meter sind, dürfen nur mit einer amtlich genehmigten und für das jeweilige Kind geeigneten Rückhalteinrichtung im Fahrzeug befördert werden. Kinder über 12 Jahre sind von der besonderen Sicherungspflicht ausgenommen, auch wenn sie kleiner als 1,50 Meter sind. “Dennoch empfehlen wir aus Gründen der Sicherheit zur Nutzung einer Sitzerhöhung”, erklärt Kluge-Gornig weiter. Kinder unter 12. Lebensjahren, die größer als 1,50 Meter sind, müssen den regulären Sicherheitsgurt verwenden.
In mehr als 290 Fällen verzeichneten die kontrollierenden Beamten Verstöße gegen die Anschnallpflicht. Der fehlende Sicherheitsgurt wird mit einem Verwarngeld von 30 Euro geahndet. Auch die Anzahl der festgestellten Verstöße durch die Nutzung von Handys und anderen elektronischen Geräten am Steuer bleibt alarmierend: 108 Verkehrsteilnehmer erwarten nun ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro und einen Punkt in Flensburg.
Die Kontrollwoche fand im sogenannten TISPOL-Verbund statt (Traffic Information System Police). Der Verbund stellt den Zusammenschluss von Verkehrspolizeien der Mitgliedsländer der Europäischen Union dar. Mit dieser Kontrollaktion und vor dem Hintergrund der Verkehrsunfallzahlen sollen dem Verkehrsteilnehmer die besonderen Gefahren im Straßenverkehr deutlich gemacht werden. Verkehrsüberwachungsmaßnahmen bilden auch in den kommenden Wochen und Monaten Schwerpunkte der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit.

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