Osnabrück. Nach dem Systemausfall sind die Parkhäuser der OPG seit Samstagnachmittag wieder anfahrbar – wenn auch im „Analogbetrieb“. Unterdessen hat sich bestätigt, dass der externe Systemdienstleister Opfer eines Hackerangriffs geworden ist.
Die Störung in den Kassen- und Schrankensystemen trat am Samstagvormittag auf. In der Folge wurden die OPG-Parkhäuser zunächst lahmgelegt. Im Hinblick auf das Moonlight-Shopping in der Osnabrücker Innenstadt wurden in den innerstädtischen Parkhäusern sukzessive manuell die Schranken hochgefahren. Zusätzlich steuerten Mitarbeitende der OPG die Zufahrt zu den Parkhäusern, damit es auf den Parkebenen nicht zu Staus kam. Am frühen Abend waren so alle Parkhäuser in der City wieder nutzbar. Bis auf Weiteres wird OPG-Personal die Zufahrt in die Parkhäuser weiter lenken, bis die Systeme wieder funktionieren. Wann das sein wird, ist aktuell noch unklar.
Am Sonntag bestätigte sich die Vermutung, dass das Unternehmen, dass das Parkraummanagement für die OPG und viele andere Betreiber in Deutschland hostet, Opfer eines gezielten Hackerangriffs wurde. Nach Angaben des Dienstleisters, der aktuell mit Spezialisten aus den Bereichen Forensik und Cybercrime zusammenarbeitet, läuft die Wiederherstellung der Server-Leistungsfähigkeit bereits auf Hochtouren. Zudem wurde Strafanzeige bei der Polizei gestellt.
Wichtig: Zahlungsdaten von OPG-Kunden wurden bei dem Hackerangriff nicht erbeutet. Diese Informationen sind zusätzlich gesichert und verschlüsselt.
PM/Stadtwerke Osnabrück AG






























