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Tankstellen-Schock: Kraftstoffpreise weiterhin auf Rekordniveau

Themenbild: Pixabay

München. Die Kraftstoffpreise sind deutschlandweit auf Rekordniveau, doch in einzelnen Bundesländern registriert der ADAC zurzeit besonders hohe Werte. Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in den 16 Bundesländern zeigt, kostet ein Liter Super E10 aktuell in Hamburg mit 2,210 Euro am meisten. Nur unwesentlich günstiger ist E10 in Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt mit 2,208 Euro je Liter. Um 5,2 Cent günstiger ist Tanken hingegen in Sachsen, wo ein Liter E10 mit 2,158 Euro zu Buche schlägt. Weitere Bundesländer, in denen Benzin etwas preiswerter ist, sind Berlin mit 2,164 Euro je Liter Super E10 und Hessen mit 2,170 Euro.

Für Dieselfahrer ist Thüringen derzeit das teuerste Pflaster. Hier kostet ein Liter Diesel-Kraftstoff derzeit 2,311 Euro. Zweitteuerstes Bundesland ist Sachsen-Anhalt mit 2,306 Euro vor Brandenburg mit 2,305 Euro je Liter. Vergleichsweise günstig tanken indes die Autofahrer in Rheinland-Pfalz. Für einen Liter Diesel zahlt man dort 2,266 Euro. Hamburg, für Fahrer von Benziner-Pkw noch überdurchschnittlich teuer, gehört bei Diesel zu den günstigsten Ländern. Hier muss man pro Liter 2,280 Euro bezahlen, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 2,284 Euro.

Die hohen Preise sind laut ADAC nicht allein durch den Ölpreis erklärbar. Dieser liegt – wie vor zwei Wochen – bei etwa 100 US-Dollar je Barrel Brent. Seitdem hat sich Benzin bundesweit jedoch um rund 38 Cent, Diesel sogar um 56 Cent je Liter verteuert. Profiteure sind auch die Mineralölkonzerne, die in ihrem Raffineriegeschäft derzeit gut verdienen.


Der ADAC hat für die heutige Untersuchung die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme von heute, 12 Uhr dar.

Preisbewusste Autofahrer sollten nach Empfehlung des ADAC auch weiterhin die sich bietenden Möglichkeiten günstiger zu tanken konsequent nutzen. Dies stärkt auch den Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt – letztlich zum Vorteil der Verbraucher.

PM/ADAC

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