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Arbeiten in der Corona-Krise: Universität Osnabrück startet Arbeitswelt-Befragung

Symbolfoto

Osnabrück. Seit mehr als einem Jahr hat die Corona-Pandemie Deutschland fest im Griff. Für viele Erwerbstätige sind Infektionsrisiken, wirtschaftliche Lasten, steigende Arbeitsbelastungen und Probleme bei der Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Kinderbetreuung zum täglichen Begleiter geworden. Um die Auswirkungen in den verschiedenen Bereichen der Arbeitswelt sichtbar zu machen, haben die Universität Osnabrück und die Kooperationsstellen Hochschulen und Gewerkschaften in Niedersachsen und Bremen den bundesweiten Arbeitswelt-Monitor „Arbeiten in der Corona-Krise” ins Leben gerufen. Jetzt startet die dritte Befragungswelle. Die Teilnahme bis zum 30. April 2021 ist unter www.arbeit-corona.uni-osnabrueck.de möglich.

An der ersten Befragungswelle im April und Mai 2020 beteiligten sich mehr als 12.000 Erwerbstätige und gaben Einblicke in die kurzfristigen Effekte. Zwölf Monate später sei es an der Zeit, die mittelfristigen Auswirkungen der Pandemie in den Blick zu nehmen, erklärt der wissenschaftliche Leiter der Studie, Prof. Dr. Hajo Holst vom Institut für Sozialwissenschaften der Universität Osnabrück: „Wie nehmen Erwerbstätige die Risiken, Lasten und Belastungen nach einem Jahr Pandemie wahr? Setzen sich die Ungleichheitsmuster aus der frühen Phase fort? Und wie entwickelt sich der Blick auf den politischen Umgang mit Covid-19?”

Aufgerufen zur erneuten Teilnahme sind Arbeitende aus allen Branchen und Berufsfeldern sowie aus unterschiedlichen Beschäftigungsformen, egal, ob jemand im Einzelhandel arbeitet, in der Industrie, in der Logistik, in der Pflege, im Kindergarten, im öffentlichen Sektor, im Kulturbereich oder einer anderen Branche, ob in einem festen Beschäftigungsverhältnis oder freiberuflich.


Ziel des Arbeitswelt-Monitors „Arbeiten in der Corona-Krise” ist eine wissenschaftliche Berichterstattung über die Corona bedingten Veränderungen in der Arbeitswelt. „Durch halbjährige Befragungen wird sichergestellt, dass der Monitor die Dynamik der Corona-Krise erfasst und ein realistisches Bild der Entwicklung in der Arbeitswelt aus der Perspektive der Arbeitenden gezeichnet wird”, erläutert Holst.

PM/Universität Osnabrück

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