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Mann stürzt bei 90 km/h aus einem Fahrzeug: Keine lebensgefährlichen Verletzungen

Foto: TV7News, Festim Beqiri

Osnabrück. Um kurz nach 17 Uhr erreichte die Polizei am Sonntag ein Notruf von der A30 bei Osnabrück-Hellern. Die Anruferin hatte von einer Fußgängerbrücke aus beobachten können, wie eine männliche Person aus einem fahrenden Fahrzeug auf den Seitenstreifen gestürzt war und nun verletzt auf der Autobahn umherlief.

Sofort machten sich Polizei und Rettungsdienst auf den Weg auf die A30 zwischen den Anschlussstellen Osnabrück-Sutthausen und Osnabrück-Hellern. Die Rettungskräfte trafen auf dem Seitenstreifen einen weißen Opel Vivaro und einen Mann mit Verletzungen am ganzen Körper an. Ein zufällig vorbeifahrender Rettungswagen hatte bereits mit der Erstversorgung des Mannes begonnen. Nach zunächst unklarem Hergang konnte das Unglück bislang wie folgt aufgeklärt werden:

Fünf polnische Staatsbürger waren in dem Opel Vivaro auf dem Weg zu ihrem Arbeitgeber in Rheine. Alle Personen, bis auf den Fahrzeugführer, nahmen während der Fahrt alkoholische Getränke zu sich. Der Verletzte, ein 36-jähriger Mann, saß im Fahrzeug hinten rechts an der Schiebetür. Nach Aussagen seiner Mitfahrer hatte sich der Mann ohne angelegten Sicherheitsgurt gegen die Schiebetür gelehnt. Aus bislang unbekannter Ursache, es kommen ein technischer Defekt oder ein fahrlässiges Handeln des Verletzten infrage, öffnete sich die Tür bei etwa 90 km/h unvermittelt und der 36-Jährige stürzte auf den Seitenstreifen der A30. Bei dem Sturz zog sich der Mann schwere aber nicht lebensgefährliche Verletzungen zu, er blieb ansprechbar und lief zunächst noch umher. Seine Mitfahrer stoppten auf dem Seitenstreifen und kamen ihrem Arbeitskollegen zu Hilfe.

Der Verletzte wurde in ein Osnabrücker Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Es wurde eine Alkoholbeeinflussung von etwa 2,7 Promille festgestellt.

Die vier Mitfahrer im Opel Vivaro wurden in ihrer Landessprache zu dem Unglücksfall befragt. Übereinstimmend gaben die Männer an, dass dem Sturz weder ein Streit noch eine Ankündigung des Verletzten vorausgegangen war. Die Aussagen zum Sturz deckten sich mit den Beobachtungen der Augenzeugin.

Der Verletzte wurde zwar im Krankenhaus von der Polizei befragt, trug aber bislang nicht sachdienlich zur Aufklärung des Unfalls bei. Seine Bekleidung wurde sichergestellt. Die A30 war für die Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme zwischenzeitlich voll gesperrt.

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