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Corona-Kontrollaktion: Erneut Verstöße an den Haltestellen

An den Haltestellen stellten die Beamten Verstöße gegen die Corona-Regeln fest. Die allermeisten Menschen waren einsichtig und zeigten Verständnis für die Kontrollen. Foto: Polizei Osnabrück

Osnabrück. Im Rahmen einer zweiten bundesweiten Kontrollaktion, bei der gestern (07.12.20) Polizei, Kommunen und Verkehrsbetriebe gemeinsam die Einhaltung der Maskentragepflicht im Nahverkehr kontrollierten, gab es innerhalb der Polizeidirektion Osnabrück, von den Ostfriesischen Inseln bis zum Teutoburger Wald, insgesamt rund 480 Verstöße. Dabei ging in erster Linie um die Nichteinhaltung des Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes. Bei einer gleichgelagerten Aktion im September waren es noch 777 Verstöße.
Auffällig: Die Verstöße stellten die Beamten überwiegend an den Haltestellen und nicht in den Bussen fest. “Vielen Bürgerinnen und Bürgern ist offensichtlich immer noch nicht klar, dass auch an den Bushaltestellen eine Maskentragepflicht besteht”, so Marco Ellermann, Sprecher der Polizeidirektion Osnabrück. In einigen Regionen fehlten zudem entsprechende Hinweisschilder. Mehr als 100 Polizeibeamte der Direktion und der Bereitschaftspolizei Niedersachsen waren gemeinsam mit den Kommunen im Bereich der Polizeidirektion Osnabrück im Einsatz.
Die Kontrollen und Überprüfungen bestätigten insgesamt den Trend, dass sich die allermeisten Menschen an die Regeln halten. “Aber an den Haltestellen gilt es, die Menschen noch besser zu informieren und für das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes zu sensibilisieren”, so Ellermann. Bei den gestrigen Kontrollen standen Aufklärung und Informationsgespräche deutlich im Vordergrund, um für Verständnis und Akzeptanz für die notwendigen Maßnahmen im Sinne eines effektiven Infektionsschutzes zu sorgen
Seit den von der Bundesregierung beschlossenen Regeln zur Kontaktreduzierung am 16.03.2020 hat die Polizeidirektion bis heute rund 7.000 polizeiliche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus getroffen. Zu den Maßnahmen gehörten 647 Straftaten, 3.700 Ordnungswidrigkeiten, 614 Platzverweise und 634 Identitätsfeststellungen. In 34 Fällen kam es im Zusammenhang mit Corona-Vorfällen zu Widerstandshandlungen, zudem gab es über 300 Amtshilfeersuchen seitens der Kommunen.

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