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Stadt Osnabrück investiert 4,5 Millionen in die Römereschstraße

Die Römereschstraße gab Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (fünfter von links) gemeinsam mit Stadtbaurat Frank Otte (dritter von rechts) sowie weiteren Vertretern der Stadt sowie Vertretern der beteiligten Baufirmen und Anlieger wieder frei. | Fotos: Stadt Osnabrück/Claudia Sarrazin

Die Baumaßnahmen in der Römereschstraße konnten nach gut einem Jahr Vollsperrung fertiggestellt werden. Die Kosten dafür betrugen rund 4,5 Millionen Euro: Oberbürgermeister Wolfgang Griesert gab die Straße gemeinsam mit Stadtbaurat Frank Otte sowie Matthias Hackmann, Leiter Netzservice SWO Netz GmbH, Jürgen Schmidt, stellvertretender Fachbereichsleiter Geodaten und Verkehrsanlagen sowie Jürgen Dieker, städtischer Bauleiter und Vertretern der beteiligten Baufirmen wieder frei.
Viele Autofahrer haben schon sehnsüchtig darauf gewartet, dabei war die Baustelle in der Römereschstraße schneller geräumt als geplant, wie Oberbürgermeister Wolfgang Griesert bei der Freigabe betonte: „Wir haben nur 378 von ursprünglich veranschlagten 580 Tagen für die Baumaßnahme benötigt.“  Zudem seien die Arbeiten sehr umfangreich gewesen. Und sie wären nicht in dieser Zeit machbar gewesen, wenn die Straße nicht gut ein Jahr komplett gesperrt worden sei.

Mit dem Straßenbau allein war es nicht getan

Die neue Straße umfasst den Abschnitt von der Kreuzung Haster Mühle bis zur Kanalbrücke (Elbestraße). Doch mit dem Straßenbau allein war es nicht getan: Es standen auch Kanalbauarbeiten, der Bau einer Stützwand zwischen Elbestraße und Stichkanal, die Erneuerung von Versorgungsleitungen und der Neubau des Bahnübergangs samt Schanken- und Signalanlage auf der To-Do-Liste der Stadt Osnabrück.
Außerdem wurde im Zuge der Umbaumaßnahmen der Übergang von der Elbestraße zur Römereschstraße erheblich verändert, so dass sich nun der nördliche und südliche Ast der Elbestraße gegenüber liegen. „Damit ist dort das Hühnerbein weg, und es wurde eine übersichtliche Kreuzung hergestellt“, erklärte Grieser. Außerdem sei so bereits eine Anbindung der Elbestraße über die Römereschstraße zur Rheinstraße und weiter zu Pagenstecherstraße für die anliegenden Gewerbebetriebe möglich gemacht worden.

Nach umfangreichen Bauarbeiten ist die Römereschstraße wieder für Auto- und Fahrradfahrer freigegeben. | Fotos: Stadt Osnabrück/Claudia Sarrazin


Vor der Umbaumaßnahme befuhren täglich rund 20.000 Pkw die Römereschstraße. Zwar gibt es keine Prognosen für die kommenden Jahre, doch die Stadt Osnabrück rechnet in diesem Bereich mit einem steigenden Verkehrsaufkommen. Griesert verwies in diesem Zusammenhang auf die Entwicklung des ehemaligen  Kasernengeländes, auf dem jetzt unter anderem schon die Firmen Kaffee Partner und Coffee perfect ansässig sind und für das sich weitere Unternehmen interessierten. Hinzukämen noch die Containerumschlaganlage und das Behördenzentrum mit dem entsprechenden Anfahrtsverkehr. Daher kam die Stadt nach zweimaliger, gründlicher Prüfung zu dem Schluss, dass der Ausbau von zwei auf vier Spuren sinnvoll sei.  „Die  vierspurige Lösung ist zukunftsträchtiger“, erklärte Jürgen Schmidt, stellvertretender Fachbereichsleiter Geodaten und Verkehrsanlagen.
Während nach der Freigabe der Straße der Verkehr sofort wieder rollte, laufen in den Randbereichen noch einige Baumaßnahmen wie der Rückbau eines Stücks der Netter Heide, die nun zur Sackgasse wird. Auch die Anschlüsse an die Nebenstraßen sind noch fertigzustellen. Am Knotenpunkt mit der Bramscher Straße müssen zudem die Inselköpfe und die Fahrbahnränder verändert werden, damit die zwei Linksabbiegespuren ungehindert von langen Lkw-Zügen genutzt werden können.

Größtenteils fertig ist der Grünzug, der entlang der Nette naturnah neu gestaltet wurde. Dort hindurch führt teilweise auch der neu angelegte Radweg der Römereschstraße. | Fotos: Stadt Osnabrück/Claudia Sarrazin


Größtenteils fertig ist hingegen der Grünzug, der entlang der Nette naturnah neu gestaltet wurde. Dort hindurch führt teilweise auch der neu angelegte Radweg der Römereschstraße. Stadtbaurat Otte freute sich: „Dass es bei der Baumaßnahme möglich war, neben der Fahrbahn auch die Wege für Fußgänger und Radfahrer zu optimieren. Der Radweg ist nun auch deutlich breiter als vorher.“

Kosten

Die Gesamtkosten der Maßnahmen belaufen sich auf rund 4,5 Millionen Euro. Davon beträgt der städtische Anteil rund drei Millionen Euro. Und dieser städtische Anteil der Gesamtkosten wurde wiederum mit Mitteln des Stadtumbaus West, Konversion Hafen, gefördert, in Höhe von rund zwei Millionen Euro.
Die Kosten für  Neugestaltung des Grünzuges inklusive Pflege für fünf Jahre betragen 120.000 Euro. Hinzu kommen noch Planungskosten in Höhe von rund 30.000 Euro. Teilmaßnahmen auch dieses Bereiches wurden aus Fördermitteln des Programms Stadtumbau West finanziert.


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