JUSTiQ hilft jungen Menschen, wieder Fuß zu fassen

„Jugend stärken Quartier“: Beiratssitzung der Kooperationspartner

Bei der jüngsten Sitzung des Integrationsbeirates zum Projekt „JUSTiQ - Jugend stärken im Quartier“ trafen sich jetzt Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde Belm, der Belmer Integrationswerkstatt und der Oberschule Belm, der MaßArbeit, Pro Belmer Jugend und der Bundesagentur für Arbeit sowie vom Fachdienst Jugend des Landkreises Osnabrück und des Jugendmigrationsdienstes der Caritas. Foto: Gemeinde Belm, D. Meyer

Belm. Der Beirat zum Programm „JUSTiQ – Jugend stärken im Quartier“ traf sich jetzt zu seiner turnusmäßigen Sitzung im Belmer Rathaus. JUSTiQ richtet sich an junge Menschen, die noch nicht 27 Jahre alt sind und Schwierigkeiten haben, beruflich und gesellschaftlich Fuß zu fassen.

Federführend betreut wird das Programm in Belm seit August 2015 von der Belmer Integrationswerkstatt (BIW). Als Kooperationspartner sind neben der Gemeinde Belm auch die MaßArbeit, die Oberschule Belm, Pro Belmer Jugend, die Bundesagentur für Arbeit, der Fachdienst Jugend des Landkreises Osnabrück und der Jugendmigrationsdienst der Caritas dabei.

Das Programm bietet in erster Linie niedrigschwellige Beratung, eine intensive sozialpädagogische Begleitung und aufsuchende Arbeit und Integrationsprojekte für Jugendliche und junge Erwachsene, die von anderen Angeboten nur schwer erreicht werden. Als feste Anlaufstelle wurde ein Bewerbercafé eingerichtet, das wöchentlich dienstags von 11 bis 13 Uhr im Jugendzentrum „Gleis 3“ in Belm stattfindet. Das Café bietet neben einem kostenlosen Frühstück die Möglichkeit zum Bewerbungen schreiben, zur Arbeits- oder Ausbildungssuche oder einfach zum persönlichen Austausch mit den Jugendcoachs.

In der ersten Förderperiode bis Ende 2018 konnten 79 Teilnehmer erreicht und betreut werden. Rund 40 Prozent wurden in Ausbildung oder Arbeit vermittelt. „Das ist ein tolles und sehr positives Ergebnis“, bestätigt Katharina Evers, die das Projekt bei der BIW betreut. JUSTiQ wurde in einer zweiten Förderperiode bis 30. Juni 2022 verlängert. Das Projekt gibt es im Landkreis Osnabrück außer in Belm nur noch in Dissen und Quakenbrück.
Der Beirat tagt zwei- bis dreimal im Jahr und unterstützt die Umsetzung von JUSTiQ. Die Beiratsmitglieder beraten fachlich und inhaltlich und es werden Bedarfe erörtert, woraufhin die Angebotspalette von JUSTiQ abgestimmt werden kann.

Das Programm „Jugend stärken im Quartier“ wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.