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Veranstaltung der Arbeitsagentur: So kann ich mein Studium finanzieren

Foto: pixabay

Osnabrück. Unter Studierenden muss ein beträchtlicher Anteil sein Studium ohne Hilfe der Eltern finanzieren. Welche Möglichkeiten es dafür gibt, können Betroffene jetzt bei der Arbeitsagentur erfahren.
Studieren ist ein kostspieliges Vergnügen. Können die Eltern ihren Kindern dabei nicht unter die Arme greifen, steht die Frage im Raum: Welche anderen Finanzierungswege gibt es? Antworten darauf gibt eine Informationsveranstaltung am Donnerstag, den 26. September 2019, im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Arbeitsagentur. Zwischen 16 Uhr und 18 Uhr stehen dann Experten der gemeinnützigen Initiative „ArbeiterKind.de“ interessierten Studienanwärtern Rede und Antwort.
„Junge Menschen, die studieren wollen, es aus rein finanziellen Gründen aber nicht können, sind schlicht verschenktes Potential“, sagt Christiane Fern, Vorsitzende der Geschäftsführung der Osnabrücker Arbeitsagentur. „Denn es existieren einige alternative Finanzierungsmethoden, die aber nicht zwangsläufig jedem bekannt sind. Und zumindest diesen Zustand möchten wir mit unserer Infoveranstaltung unbedingt beenden.“

Primäre Zielgruppe: Kinder aus nichtakademischen Familien

Die Fachleute von „ArbeiterKind.de“ wollen im Rahmen der Veranstaltung alle finanziellen Optionen vorstellen – hinsichtlich Mitteln aus dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG), Stipendien und Studienkrediten. Damit sollen gerade junge Leute aus nichtakademischen bzw. kaum akademisierten Familien ermutigt werden, ein Studium aufzunehmen.
Etwa ein Viertel aller Studierenden, die sich das Studium sonst nicht leisten könnten, nutzt BAföG-Unterstützungen. Daneben existieren diverse Stipendien großer und staatlich geförderter als auch kleiner privater Stiftungen. Als öffentlich-private Partnerschaft funktioniert seit 2011 das Deutschlandstipendium, von dem laut Angaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung allein 2018 über 27.000 Studierende profitiert haben. Private Förderer investierten im selben Jahr in das Programm rund 28,1 Millionen Euro. Als weitere Möglichkeit zur Studienfinanzierung gibt es Studienkredite, über die die Experten von „ArbeiterKind.de“ ebenfalls Auskunft geben möchten.

Teilnahme kostenlos, Anmeldung erforderlich

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bittet das BiZ um vorherige Anmeldung – unter der Rufnummer 0541/980 100 oder per E-Mail an Osnabrueck.211-BIZ@arbeitsagentur.de. Weitere Informationen gibt es auf der Facebook-Seite des BiZ: www.facebook.com/BiZOsnabrueck.

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