Vortragsabend im Osnabrücker Schloss: Kann Deutschland ohne künstliche Intelligenz überleben?

Niedersächsische Minister für Wissenschaften und verschiedene Experten

„Kann Deutschland ohne künstliche Intelligenz überleben?“ ist das Thema eines öffentlichen Vortragsabends am 12. Februar im Osnabrücker Schloss. Foto: Universität Osnabrück/Uwe Lewandowski

Osnabrück. Das Institut für Kognitionswissenschaft der Universität Osnabrück (IKW) und der Wirtschafts- und Industrie-Klub Osnabrück laden am Dienstag, 12. Februar, zu einer hochkarätigen Veranstaltung zum Thema „Kann Deutschland ohne künstliche Intelligenz überleben?“ ein.

Der öffentliche Themenabend mit Wissenschaftsminister Björn Thümler beginnt um 18 Uhr (Einlass 17:30 Uhr) in der Aula des Osnabrücker Schlosses, Neuer Graben 29, 49074 Osnabrück. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung unter uni-osnabrueck.de oder Tel. 0541-776828 ist erforderlich.

Es geht um die Frage, ob und in wie weit die Fortschritte der künstlichen Intelligenz dem Fachkräftemangel oder der Wachstumsschwäche entgegen wirken können. Schon heute erleben viele Menschen die Wirkungen der künstlichen Intelligenz gleichermaßen als Bedrohung (Hacker, informationelle Selbstbestimmung) wie auch als willkommene Hilfe bei der Lösung von Problemen, wie die Verkehrslenkung, Produktionssteuerung oder medizinische Diagnose.

Nach einführenden Worten der Veranstalter und des Niedersächsischen Ministers für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, beleuchten Experten das Thema künstliche Intelligenz unter verschiedenen Gesichtspunkten.

  • Prof. Dr. Gordon Pipa (Forschungsgruppe Neuroinformatics) spricht über Inkubatoren erfolgreicher Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft;
  • Prof. Dr. Achim Stephan (Forschungsgruppe Philosophy of Mind and Cognition) informiert über die Studienmöglichkeiten im IKW vom Bachelor bis hin zur Promotion;
  • Dr. Julius Schöning (Systemarchitekt ZF Friedrichshafen, Stemwede-Dielingen) zeigt das Potential der Studienabsolventen für regionale Unternehmen auf.
  • Prof. Dr. Gunther Heidemann (Forschungsgruppe Bio-Inspired Computer Vision) spricht über maschinelles Lernen und Sehen und vergleicht die heutigen neuronalen Netze mit klassischen Verfahren.
  • Prof. Dr. Kai-Uwe Kühnberger (Direktor des IKW, Forschungsgruppe Artificial Intelligence) umreißt in seiner Keynote die wissenschaftliche Erforschung von Geist und Gehirn sowie die Entwicklung künstlicher intelligenter Systeme.

Im Anschluss an die Kurzvorträge finden Diskussionen an Thementischen statt. Die Veranstaltung wird unter anderem von der Universitätsgesellschaft Osnabrück unterstützt.