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Henkel-Chef Knobel: Weitere Firmenkäufe geplant und Appell für mehr Geduld mit der Regierung

Henkel-Chef Carsten Knobel hat weitere Zukäufe von Firmen angekündigt. Übernahmen seien ein wichtiger Bestandteil der Wachstumsstrategie, sagte der Vorstandsvorsitzende des Dax-Konzerns der „Süddeutschen Zeitung“.

Der Düsseldorfer Hersteller von Persil, Pril, Pritt oder Schwarzkopf-Shampoo hat in den vergangenen Monaten bereits fünf Unternehmen gekauft, für zusammen etwa fünf Milliarden Euro. Knobel sagte der SZ, sein Konzern verfüge über genug finanziellen Spielraum für weitere Übernahmen. „Unsere Bilanz ist supersolide, wir haben kaum Schulden, trotz der fünf Milliarden Euro, die wir für die fünf Zukäufe aufwenden“, sagte er. Wenn es weitere Übernahmeziele gebe, die strategisch passen und finanziell attraktiv seien, schaue man sie sich an. Feindliche Übernahmen lehne er allerdings ab, sagte Knobel.

Knobel rief außerdem zu mehr Geduld mit der Bundesregierung auf. Man sollte Friedrich Merz und seiner Regierung Zeit geben, sagte er. Merz wurde vor einem guten Jahr zum Bundeskanzler gewählt. Knobel warnte, Kritiker sollten auch immer im Blick haben, welche Signale man an die Mitbürger und ins Ausland sende, wenn schon nach einem Jahr die nächste Regierungskrise herbeigeredet werde.

Foto: via dts Nachrichtenagentur