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Zwei Parks werden erneuert: Stadt Melle erhält drei Millionen Euro vom Bund

Über die Bundesförderung freuen sich (v.l.n.r): Der Bundestagsabgeordnete Dr. André Berghegger, der Meller Bürgermeister Reinhard Scholz und die Ortsbürgermeisterin für Melle-Mitte und Landtagsabgeordnete Gerda Hövel. Foto: Mareike Stakowski

Berlin/Melle. Der heimische Bundestagsabgeordnete André Berghegger (CDU) überbrachte heute Bürgermeister Reinhard Scholz und Ortsbürgermeisterin Gerda Hövel die positive Nachricht für das Vorhaben „Erlebnis und Erholung entlang der Else“.

Dieses Vorhaben wird vom Bund aus dem Programm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ mit einem Betrag von bis zu 3 Mio. Euro gefördert. Dazu Berghegger: „Es freut mich sehr, dass ich den Haushaltsausschuss des Bundestages von diesem Projekt überzeugen konnte.“ Die Bundesregierung hat sich anspruchsvolle Klimaschutzziele gesetzt. Allein bis zum Jahre 2030 soll in Deutschland eine Reduktion der Treibhausgasemissionen von mindestens 55 %, bis 2050 eine weitgehende Treibhausgasneutralität erreicht werden.

Die Umsetzung der Klimaschutzziele bedarf konkreter Beiträge aus allen Bereichen, auch der Stadtentwicklung. Dieses Förderprogramm des Bundes versteht sich als Beitrag zur klimaangepassten Stadtentwicklung durch eine gezielte Entwicklung und Modernisierung von Grünflächen.

Auch kleinere Grünanlagen können die Temperaturen senken und größere Regenmengen zwischenspeichern. Vom Klimawandel besonders bedroht sind Straßenbegleitgrün, Grünanlagen auf Plätzen und Freiräumen sowie Parks und Gärten. Hier treffen städtebauliche und ökologische Herausforderungen aufeinander. „Daher passt es wunderbar, dass sich die Meller Politik schon sehr lange mit dem Gedanken der Fortentwicklung des Grönenbergparks und des Friedensgartens beschäftigt“, ergänzte Berghegger.

Zuwendungsempfänger dieses Programms können u. a. Kommunen sein. Die Regelförderung erfolgt durch eine nichtrückzahlbare Zuwendung in Höhe von bis zu 90 % der anerkannten Ausgaben. Daher beträgt der Mitfinanzierungsanteil der Stadt Melle mind. 10 % plus Planungskosten. Der maximale Förderbetrag bei diesem Projekt liegt jedoch bei 3 Mio. Euro. „Wir freuen uns, dass das Projekt mit dieser finanziellen Unterstützung Fahrt aufnehmen kann“, erklärte Bürgermeister Reinhard Scholz. Die Aktivierung des Projektgebietes als Erholungs- und Freizeitraum im Zentrum von Melle richte sich sowohl an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt als auch an die vielen auswärtigen Besucher.

Für die Ortsbürgermeisterin von Melle-Mitte, Gerda Hövel MdL, steht fest: „Die nachhaltige Unterhaltung der öffentlichen Grünflächen sowie smarte und digitale Konzepte zur schonenden Nutzung der Ressourcen zeichnen den modellhaften Charakter unseres Projekts aus. Ich freue mich über diese Bundesförderung. Damit wird ein Projekt des Ortsrates Melle-Mitte unterstützt, welches wir schon seit Jahren intensiv diskutieren.“ Nach Prüfung der generellen Zuwendungsfähigkeit durch das Bundesministerium des Innern, Bauen und Heimat hat der Haushaltsausschuss in seiner Sitzung am 18. November 2020 die Projekte grundsätzlich genehmigt. Im nächsten Schritt werden die Antragsteller aufgefordert werden, einen formalen Förderantrag zu stellen.

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