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Karnevalisten bringen Oberbürgermeister Wolfgang Griesert den Rathausschlüssel zurück

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (rechts mit Kette) wartet darauf, dass Stadtprinzessin Gaby I. (Rittmeister) (Zweite von rechts) ihm den Rathausschlüssel zurückgibt. Sie fegte aber vorher nochmal schnell durch. Mit dabei sind auch das Kinderstadtprinzenpaar Eric I. (Anozie) und Emma I. (Broxtermann) sowie BOK-Präsident René Herring (Dritter von links). Foto: Stadt Osnabrück, Silke Brickwedde

Osnabrück. Die Stadtprinzessin putzte noch einmal kurz durch, bevor sie den Rathausschlüssel wieder herausrückte. „Es gibt hier einiges sauberzumachen“, sagte Ihre Lieblichkeit Gaby I. (Rittmeister) staubwedelschwingend. Doch ihre Zeit als reinliche Regentin im Rathaus ist abgelaufen. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert ist nach drei Tagen Karnevalspause wieder Herr im Rathaus. 
Ossensamstag muss sich Griesert traditionell den Narren ergeben, am Veilchendienstag – natürlich um 11.11 Uhr – darf er die Geschäfte wieder aufnehmen, wenn die Osnabrücker Karnevalsvereine die Session langsam ausklingen lassen. Der Oberbürgermeister kann gut damit leben, mal nicht den Schlüssel zu hüten. „Im Büro warten schon wieder 500 Aktenvermerke auf mich“, sagte er – nicht ganz ernst gemeint – mit einem großen Seufzer.
Der Empfang im Rathaus ist auch immer eine gute Gelegenheit auf die Session zurückzublicken. „Wir haben einen tollen Saalkarneval erlebt“, schwärmte René Herring, Präsident des Bürgerausschusses Osnabrücker Karneval (BOK). „Aber der Höhepunkt war der Ossensamstag, damit sind wir bestens zufrieden. Die Polizei hat angegeben, dass 15.000 Menschen da gewesen seien – ich glaube, es waren viel mehr. Das zeigen allein die Bilder vom Haarmannsbrunnen.“ Herring ist vor allem zufrieden, weil er am Straßenrand viele bunt verkleidete, fröhliche Menschen gesehen hat, „darunter viele Familien mit Kindern.“
Für zwei Kinder geht eine schöne Zeit zu Ende. Das Kinderstadtprinzenpaar Emma I. (Broxtermann) und Eric I. (Anozie) verabschiedete sich mit „Und die Jecken singen für mich“ frei nach Marc Forster. Auch Stadtprinzessin Gaby I. bedauert, dass die Zeit vorbei ist. „Ich bereue keinen einzigen Tag, es war herrlich.“

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