Trotz des vergleichsweise schwachen Abschneidens der CSU bei den Kommunalwahlen in Bayern hält der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Hoffmann, den Anti-Grünen-Kurs seiner Partei für richtig.
„Bei der OB-Wahl in München wurde weniger ein Grüner gewählt, sondern Dieter Reiter wurde abgewählt“, sagte Hoffmann dem „Tagesspiegel“. Auch in Baden-Württemberg hätten nicht die Grünen gewonnen, sondern Cem Özdemir. „Er hat im Wahlkampf alles dafür getan, den Eindruck zu erwecken, er habe nichts mit den Grünen zu tun“, sagte Hoffmann.
Er kritisierte die Grünen für ihre Oppositionsarbeit im Bundestag. „Die Grünen im Bund entwickeln sich immer mehr zu einer populistischen Partei.“ Schon in der Ampel unter Robert Habeck habe man erlebt, wie gefährlich grüne Ideologie für die Demokratie und die deutsche Wirtschaft sei. „Beim Heizungsgesetz waren die Grünen bereit, massive gesellschaftliche Verwerfungen in Kauf zu nehmen“, sagte Hoffmann und verteidigte gleichzeitig die neuen Eckpunkte von Union und SPD zum sogenannten Heizungsgesetz. „Es gibt heute bereits den Trend zur Wärmepumpe, den wollen wir nicht abwürgen.“ Schwarz-Rot wolle den Menschen Wahlfreiheit im Heizungskeller lassen.
Foto: via dts Nachrichtenagentur






























