Das Bundesgesundheitsministerium hat eine Initiative für eine Forschungsförderung zur Gesundheit von Frauen gestartet. Ab sofort können sich Interessierte mit ihren Forschungsvorhaben um Mittel aus den insgesamt bis zu 10 Millionen Euro umfassenden Fördertöpfen bewerben, teilte das Ministerium am Mittwoch mit.
Zwei Förderrichtlinien wurden bekanntgegeben, die Projekte zur patientenorientierten Versorgung von Frauen und den Aufbau von Nachwuchsgruppen an Hochschulen unterstützen sollen. Die Förderrichtlinien haben ein Volumen von jeweils bis zu 5 Millionen Euro. Die Projekte sollen spätestens zum 1. Januar 2027 starten und können bis zu drei Jahre dauern, für Nachwuchsgruppen bis zu fünf Jahre. Thematische Schwerpunkte sind unter anderem die Versorgung von Frauen mit spezifischen Erkrankungen, die Auswirkungen sozialer Ungleichheit auf die Gesundheitsversorgung, die Versorgung von Frauen mit Endometriose und von Frauen in den Wechseljahren.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) erklärte, dass das Thema Frauengesundheit mehr Aufmerksamkeit, Verständnis und Wissen benötige. Frauen hätten andere Beschwerden und Symptome als Männer, und diese Unterschiede sollten sich ihrer Ansicht nach besser in der Gesundheitsversorgung widerspiegeln. Die Förderung von Forschungsvorhaben durch das Ministerium leiste einen wichtigen Beitrag dazu, so Warken.
Foto: via dts Nachrichtenagentur






























