32 Osterfeuer brennen im Osnabrücker Stadtgebiet

Damit Mensch und Tier nichts passiert, stellt die Stadt Osnabrück klare Regeln auf

Symbolfoto: pixabay

Osnabrück. Osterfeuer gehören zum Fest wie Hasen und Eier. Die Stadt Osnabrück hat 29 öffentliche Osterfeuer genehmigt. Dazu kommen drei weitere öffentliche Feuer, bei denen ausschließlich Kaminholz verbrannt wird.

Damit Menschen, Tieren, Bäumen und Häusern nichts passiert, gibt es klare Regeln für alle, die ein öffentlich zugängliches Osterfeuer aufschichten:

  • Die Grundfläche darf höchstens 25 Quadratmeter groß sein.
  • Höher als vier Meter darf nicht geschichtet werden.
  • Das Osterfeuer muss mindestens 50 Meter von Häusern und Wäldern entfernt aufgebaut werden und 15 Meter von Bäumen und Hecken.
  • Verbrannt werden darf nur Gehölz- und Strauchschnitt.
  • Dicker als 15 Zentimeter sollen die Äste nicht sein.
  • Steht das Osterfeuer schon einige Tage, nisten sich dort gern Tiere ein. Daher muss es einen Tag vor dem Abbrennen noch einmal komplett umgeschichtet werden.

Wer wissen will, wo im Stadtgebiet der Öffentlichkeit zugängliche Osterfeuer genehmigt wurden, findet eine entsprechende Liste unter www.osnabrueck.de/osterfeuer.

Polizei und Feuerwehr sind über die genehmigten Osterfeuer informiert. Wer verbotenerweise Osterfeuer abbrennt, muss mit einer Anzeige und einem Bußgeldbescheid über mindestens 200 Euro rechnen.