Arbeiten an der Sporthalle des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums laufen nach Plan

Foto: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein

Osnabrück. Die neue Sporthalle des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums nimmt weiter Form an. Der Rohbau des 5,7 Millionen Euro teuren Neubaus in der Gottlieb-Planck-Straße ist nun fertig. Ab September findet dort der Sportunterricht des Gymnasiums statt, das sich die Halle mit der Bertha-von-Suttner-Realschule und dem Vereinssport teilt.

„Von nichts kommt nichts“, sagte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert bei einem Baustellenbesuch. „Wenn wir weiter Sportstadt bleiben wollen – und das sind wir –, müssen wir gute Sportstätten zur Verfügung stellen.“ Das tut die Stadt Osnabrück. Seit 2014 sind 15 Millionen Euro in die Infrastruktur für den Schulsport geflossen. „Herausragend sind da die Schlosswallhalle, die das Ratsgymnasium nutzt, sowie die Halle des Carolinums“, sagte Griesert. In den Jahren 2019 und 2020 fließen gar 20 Millionen in die Sport-Infrastruktur. Griesert zählte die größten Projekte auf: „Die Sporthallen in Lüstringen, an der Franz-Hecker-Schule, an der Diesterwegschule und in Nahne nehmen wir in diesem Zeitraum in Angriff. Ich danke dem Rat, dass er das Geld dafür zur Verfügung stellt.“

Seit Sommer vergangenen Jahres entsteht an der Stelle der 1965 eingeweihten und im April 2018 abgerissenen Halle des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums die neue Sportstätte. Sie bekommt drei Spielfelder und eine Tribüne für bis zu 199 Zuschauer sowie eine moderne Glasfassade. Die Deckenhöhe von sieben Metern ermöglicht es, alle gängigen Hallen-Sportarten auszuüben. Zudem werden Umkleiden und Sanitärräume barrierefrei erreichbar sein. Auch das Spielfeld wird ebenerdig zu betreten sein. Der Haupteingang wird von der Gottlieb-Planck-Straße über eine Treppenkaskade mit integrierter Rampe erschlossen.

„Die Arbeiten liegen im Zeitplan“, sagte Stadtbaurat Frank Otte. Derzeit bringen Bauarbeiter den Klinker an der Halle an. Die Dachbinder, die das Dach tragen, sind bereits montiert, die Dachdeckerarbeiten haben begonnen. „Bei gutem Wetter können sie bereits in vier Wochen abgeschlossen sein“, sagte Dirk Stanczus von BKS Architekten. Er hat die Halle mit seinem Team entworfen. Für den Außenbereich ist das Unternehmen Heuschneider Landschaftsarchitekten verantwortlich.

„Wir freuen uns, dass wir neben der neuen Sporthalle auch dieses tolle neue Entree und einen Schulhof mit deutlich höherer Aufenthaltsqualität bekommen“, sagte Josef Krotzek, Leiter des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums. Er und sein Kollege Martin Sandkämper von der Bertha-von-Suttner-Realschule danken den Nachbarschulen, zu denen die Schüler während der Bauarbeiten ausweichen können.