14. Gesundheitskonferenz für Landkreis und Stadt

Ministerin Reimann: Region ist auf einem sehr guten Weg

Thema Gesundheit: Zur 14. Gesundheitskonferenz mit dem Thema medizinische und pflegerische Versorgung trafen sich Andreas Büscher (von links, Professor für Pflegewirtschaft, Hochschule Osnabrück), Ralf Siepe (Ärztlicher Leiter der Notfallambulanz, Marienhospital), Mareike Wächter (Gesundheitsdienst), Michael Jostwerth (Hausarzt, Hagen), Nicole Pottharst, Gerhard Bojara (beide Gesundheitsdienst), Michael Cromme (Hausarzt, Hagen), Gesundheitsministerin Carola Reimann, Landrat Michael Lübbersmann, Erster Kreisrat Stefan Muhle, Osnabrücks Stadtrat Wolfgang Beckermann und Reinhard Scholz (Bürgermeister von Melle). Foto: Landkreis Osnabrück/Hermann Pentermann

Hauptsache gesund: Zum 14. Mal trafen sich Mediziner, Politiker und Fachleute aus dem Sozial- und Gesundheitswesen zur Gesundheitskonferenz für die gemeinsame Gesundheitsregion von Landkreis und Stadt Osnabrück. Die 150 Teilnehmer beschäftigten sich in diesem Jahr mit der medizinischen und pflegerischen Versorgung.

Seit dem 1. März 2015 sind Landkreis und Stadt Osnabrück gemeinsame Gesundheitsregion. Im Rahmen dieser gemeinsamen Gesundheitsregion werden kommunale Strukturen wie beispielsweise die regionale Steuerungsgruppe sowie Arbeitsgruppen und Netzwerke zu verschiedenen Themen aufgebaut sowie innovative Versorgungsprojekte erarbeitet und in der Praxis erprobt. Ein elementarer Baustein für die gemeinsame Gesundheitsregion von Landkreis und Stadt Osnabrück ist dabei die seit 2003 jährlich stattfindende Gesundheitskonferenz.


Als Gast betonte die niedersächsische Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann die Bedeutung der Konferenz: „Ich möchte Sie unbedingt ermutigen, den bisher eingeschlagenen Weg kontinuierlich weiter zu gehen und auch weiterhin so vielversprechende Projektanträge einzureichen.“ Die Ministerin bewertete die Gesundheitsregion als mustergültig: „Entscheidend ist die Bereitschaft der lokalen Akteure im Gesundheitswesen, sich an einem solchen Modell zu beteiligen und zusammen zu arbeiten. Hier sehe ich die Osnabrücker Gesundheitsregion auf einem sehr guten Weg.“

Als Gastgeber hob Landrat Michael Lübbersmann auf den Schwerpunkt der diesjährigen Konferenz ab: „Das Thema der medizinischen und pflegerischen Versorgung haben wir uns für diese Gesundheitskonferenz ganz bewusst gewählt, da uns die Gestaltung der zukünftigen Gesundheitsversorgung sehr am Herzen liegt. Eine noch stärkere Zusammenarbeit zwischen den Akteuren im Bereich der Medizin und Pflege bildet dabei eine Voraussetzung für eine nachhaltige medizinische und pflegerische Versorgung in der Region.“ Und Gerhard Bojara als Leiter des gemeinsamen Gesundheitsdienstes von Landkreis und Stadt Osnabrück betonte, dass ihm besonders eine nachhaltige Planungssicherheit für die Gesundheitsregion wichtig sei. Wünschenswert sei nach Bojaras Ansicht eine langfristige und kostendeckende Finanzierung durch das Land Niedersachsen, um die aufgebauten Strukturen erhalten und ausbauen zu können, wie er mit Blick auf die Ministerin betonte.

Die Referenten der Konferenz beleuchteten die Zusammenarbeit zwischen Pflege und Medizin, stellten Herausforderungen der hausärztlichen Versorgung in ländlichen Gebieten aus kommunalpolitischer Sicht heraus und gaben einen Einblick in die großen Chancen einer hausärztlichen Niederlassung.

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