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Mobiles Impfteam spritzt aus Versehen Kochsalzlösung

Themenbild: Pixabay

Osnabrück. Das mobile Impfteam hat in dieser Woche Einrichtungen der Tagespflege und des betreuten Wohnens aufgesucht, um dort Auffrischungsimpfungen durchzuführen. Dabei ist es am Dienstag zu einem Versehen gekommen, das dank einer schnellen Reaktion des Impfteams jedoch keine gravierenden Auswirkungen hat.

Im Betreuten Wohnen im Haus Schinkel wurden am Dienstag 13 Personen geimpft, in der Tagespflege am Schölerberg 29. Nach Abschluss der Impfungen hat das Impfteam bei der routinemäßigen Kontrolle festgestellt, dass noch mehr Impfstoff übrig war, als nach der Impfung von 42 Personen eigentlich hätte übrig sein dürfen und dass folglich nicht alle Personen den Impfstoff gespritzt bekommen haben.

Zum Hintergrund: Der verwendete Impfstoff von Biontech wird in Fläschchen mit jeweils sechs Dosen transportiert. Bevor die Impfungen stattfinden können, müssen die Fläschchen, die das Vakzin enthalten, mit einer Kochsalzlösung aufgefüllt werden. Erst dann werden die Spritzen aufgezogen. Nach Abschluss der Impfungen war jedoch ein Fläschchen noch nicht angebrochen. Folglich muss beim Auffüllen mit der Kochsalzlösung versehentlich ein Fläschchen aufgefüllt worden sein, das bereits benutzt worden war und dementsprechend keinen Impfstoff mehr erhielt. Sechs Personen wurde also lediglich die Kochsalzlösung geimpft.

Von dieser Lösung geht keine gesundheitliche Gefahr aus. Auch handelte es sich um Auffrischungsimpfungen. Das heißt, dass alle Betroffenen bereits doppelt geimpft sind. Um sicherzustellen, dass alle, die bei der Impfaktion eine Spritze bekommen haben, über einen ausreichenden Immunschutz verfügen, werden sie sich 14 Tage nach der Aktion einem Antikörpertest unterziehen. Fällt dabei auf, dass sie nicht über den notwendigen Immunschutz verfügen, erhalten sie unverzüglich ihre Auffrischungsimpfung.

„Dass Versehen passieren, ist nie gänzlich auszuschließen“, sagt Katharina Pötter, die den städtischen Corona-Krisenstab leitet. „Wichtig ist, dass dann die Kontrollmechanismen greifen. Das war hier der Fall.“

PM/Stadt Osnabrück

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