Hannover. Der August 2021 war ein guter Monat für den niedersächsischen Tourismus. Das Landesamt für Statistik Niedersachsen meldet nach vorläufigen Ergebnissen für den August 2021 insgesamt 1,5 Mio. angekommene Gäste.
Gegenüber dem August 2020 entspricht dies einer Zunahme um 10,7%. Im Vergleich zum August des Vor-Coronajahres 2019 waren es aber immer noch 11,3% weniger Gäste. Die Zahl der Übernachtungen stieg im August dieses Jahres im Vergleich zum August des Vorjahres um 17,0% auf 6 Mio. Sogar gegenüber dem August 2019 wurden 2,7% mehr Übernachtungen gebucht. Entsprechend hoch war die Auslastung der angebotenen Schlafgelegenheiten: Nahezu die Hälfte (49,1%) war belegt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste in den gebuchten Quartieren betrug im August 2021 3,9 Tage.
Dies kann auch Kerstin Hünerbein, Inhaberin von Hünerbein´s Posthotel und Hünerbein´s Restaurant in Bissendorf / Schledehausen bestätigen: „Wir merken deutlich, dass die Buchungszahlen sowohl im Hotel, aber auch im Restaurant wieder ansteigen. Im August lagen wir weit über dem Bundesdurchschnitt, was die Übernachtungszahlen angeht. Es macht sehr viel Spaß, nach so langer Zeit der Ungewissheit endlich wieder unserer Berufung nachzugehen und den Gästen eine wunderbare Zeit zu schenken.“
Alle Reisegebiete verzeichneten im August 2021 bei den Übernachtungszahlen zweistellige Zuwachsraten im Vergleich zum August 2020. Die meisten Übernachtungen entfielen mit 1,5 Mio. auf das Reisegebiet Nordseeküste (+ 14,8%), gefolgt von der Lüneburger Heide mit 1 Mio. Übernachtungen (+ 13,6%). Die relativ höchsten Zuwächse gab es mit plus 84,1% auf 149 000 Übernachtungen im Reisegebiet Mittelweser.
Im Zeitraum von Januar bis August 2021 kamen 5 Mio. Gäste nach Niedersachsen. Dies entspricht einem Rückgang um 17,2% gegenüber dem entsprechenden Zeitraum 2020. Die Zahl der Übernachtungen lag mit 19,5 Mio. um 5,8% unter dem Ergebnis des Jahres 2020. Die Zahl der von den ausländischen Gästen gebuchten Übernachtungen fiel mit knapp 949 000 um nahezu ein Drittel (- 30,8%) geringer aus, als in den ersten acht Monaten des Jahres 2020.
PM/Landesamt für Statistik Niedersachsen






























