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Sonnenschutz im Herbst? Das müssen Sie beachten!

Themenbild: Pixabay

Wenn der goldene Herbst die Blätter der Bäume rot, orange und gelb färbt, zieht es viele Menschen nach draußen in die Natur. Kaum etwas ist erholsamer und regenerativer, als durch den Wald zu spazieren und die frische Herbstluft zu atmen. Doch dabei wird oft vergessen, dass die Sonne auch im Herbst noch recht intensiv sein kann. Wer meint, zu dieser Jahreszeit auf Sonnenschutz komplett verzichten zu können, der irrt!

Vor allem beim Radfahren, Wandern Radfahren oder Klettern im Freien sollte auf einen ausreichenden UV-Schutz geachtet werden. Welcher Lichtschutzfaktor der richtige ist, hängt von der Dauer des Sonnenbades und dem individuellen Hauttyp ab. Neben der klassischen Sonnencreme gibt es ebenfalls Tagescremes und Make-Up-Produkte mit integriertem Lichtschutz. Vor allem bei längeren Aufenthalten im Freien sind diese jedoch nicht ausreichend, um die Haut zuverlässig zu schützen.

Darum braucht die Haut im Herbst besondere Pflege

Nicht allein die Sonne sorgt dafür, dass die Haut in Mitleidenschaft gezogen wird. In der kalten Jahreszeit wird sie insbesondere durch trockene Heizungsluft und Kälte zusätzlich strapaziert. Besonders jene Körperteile, die der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, sollten geschützt werden – also Gesicht, Hände sowie gegebenenfalls Dekolleté und Schultern. Dies spielt vor allem auch im Herbst und Winter eine Rolle, weil die Haut sich mit der Zeit von der Sonne regelrecht entwöhnt. Je blasser Sie werden, umso anfälliger wird Ihre Haut für einen Sonnenbrand. Im Übrigen benötigt nicht nur die Haut Sonnenschutz: Ungefiltertes Sonnenlicht kann auch die empfindliche Netzhaut der Augen nachhaltig schädigen und zu schweren Augenkrankheiten führen. Tragen Sie deshalb auch im Herbst Ihre liebste Sonnenbrille – sie ist weit mehr als nur ein stylisches Accessoire.

So kann Sonne die Haut schädigen

Ohne Sonne gäbe es auf unserem Planeten kein Leben, doch sie hat auch schlechte Seiten. Die Ozonschicht kann die UV-Strahlung, die im Sonnenlicht enthalten ist, nicht vollkommen herausfiltern. So gelangt die Strahlung beispielsweise auf die Hautzellen, wenn wir in die Sonne gehen, und kann dort großen Schaden anrichten. Die freien Radikale, die sich dadurch bilden, sind für bis zu 80 Prozent der Hautalterung und Faltenbildung verantwortlich. Davon abgesehen entwickelt sich im schlimmsten Fall sogar Hautkrebs. Die Haut merkt sich jede einzelne Schädigung. Daher ist es wichtig, sie immer sorgfältig vor der Sonne zu schützen und anschließend gut zu pflegen. Selbst Sonnenbrände, die weniger stark sind, summieren sich nämlich auf und können langfristig tieferliegende Hautschichten schädigen. Sogar durch eine geschlossene Wolkendecke, wie man sie im Herbst öfter sieht, sowie durch Fensterscheiben können UV-A und UV-B-Strahlen sich ihren Weg bahnen.

Optimaler Schutz an sonnigen Herbsttagen

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Haut zu pflegen und vor herbstlichen Umwelteinflüssen zu schützen. In den letzten Jahren findet man vermehrt Sonnensprays auf dem Markt, die einfach auf das Gesicht aufgesprüht werden. Diese sind zwar recht unkompliziert in der Handhabung, dafür deutlich weniger effektiv als Sonnencreme. Durch das Sprühen geht ein Großteil der Inhaltsstoffe dadurch verloren, dass sie in der Luft verdampfen. An manchen Körperstellen ist der Sonnenschutz dadurch kaum vorhanden, während er an anderen hochdosiert ist. Besser sind daher herkömmliche Sonnencremes. Vor allem im Herbst, wenn die Nutzung im Gesicht ausreicht, dauert das Auftragen so nur wenige Minuten. Noch dazu lassen sie sich gezielter und gleichmäßiger auf der Haut verteilen. Nachdem die Creme auf dem Gesicht aufgetragen wurde und eingezogen ist, können Sie wie gewohnt Ihr Make-Up darüber schminken.

Vitamin D ist gesund

Zwar sollten Sie ihre Haut auch der Herbstsonne nicht übermäßig aussetzen – doch das bedeutet keineswegs, sich an trockenen Tagen nicht länger an der frischen Luft aufzuhalten: Die Sonne ist für den Körper überlebenswichtig. Vitamin D ist ein Stoff, den wir nicht über die Nahrung aufnehmen können, sondern den der Körper selbst mit Hilfe von Sonnenlicht herstellt. Mit einem Vitamin-D-Mangel geht eine Vielzahl gesundheitlich bedenklicher Symptome einher. Vor allem in unseren klimatischen Breiten ist es jedoch im Herbst und Winter gar nicht so einfach, ausreichend mit dem „Sonnenvitamin“ versorgt zu sein. Achten Sie also besonders darauf, mindestens einmal pro Tag nach draußen zu gehen und Sonne zu tanken. Alternativ gibt es auch hochwirksame Vitamin-D-Präparate, die dabei helfen, den Bedarf zu decken. Auch der psychologische Effekt eines ausgiebigen Aufenthalts im Freien ist keineswegs zu unterschätzen. Das Sonnenlicht hebt die Stimmung und hilft sogar dabei, die Symptome einer saisonalen depressiven Verstimmung zu lindern.

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