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Vertrag über Betrieb und Wartung schnellen Internets unterzeichnet

Verkabelt: Einen Vertrag über Betrieb und Wartung des schnellen Internets, für das für 39 Millionen Euro im Osnabrücker Land investiert werden, unterschrieben jetzt Erster Kreisrat Stefan Muhle (von links), Bürgermeisterin Hildegard Schweertman-Nicolay, Ludger Flohre (innogy), Landrat Michael Lübbersmann, Walter Roppes (Westnetz) und Dirk Holtgrewe (Telkos). Foto: Uwe Lewandowski/Landkreis Osnabrück

Schnelles Internet auch in der Fläche: Der Landkreis Osnabrück wird in den Jahren 2017 und 2018 gemeinsam mit den 34 kreisangehörigen Städten und Gemeinden rund 39 Millionen Euro in den Breitbandausbau investieren.
Konkret wird die landkreiseigene Infrastrukturgesellschaft TELKOS Glasfaserleitungen verlegen und auf diese Weise das schnelle Internet näher an die Menschen in den Außenbereichen der Städte und Gemeinden bringen. Der Betrieb und die Wartung dieses Netzes wurden nach einer europaweiten Ausschreibung an die innogy Telnet vergeben.

Hürde genommen

„Die Bundesnetzagentur und der Projektträger des Bundes für die Breitbandförderung, die atene KOM, haben den Providervertrag, auf den wir uns mit der innogy verständigt haben, inzwischen genehmigt“, so Landrat Michael Lübbersmann am Rande des Unterschriftstermins mit der innogy im Kreishaus Osnabrück. „Damit haben wir eine weitere wichtige Hürde genommen“, so der Landrat weiter.
„Der Breitbandausbau im Landkreis Osnabrück ist ein wichtiges Projekt für die Region. Mit dem final abgeschlossenen Providervertrag können wir nun mit dem Ausbau beginnen“, sagt Ludger Flohre, Leiter kommunales Partnermanagement der Region Osnabrück bei der innogy. innogy TelNet hat bundesweit bereits über 600.000 Einwohner in rund 300 Gemeinden ans Breitbandnetz angeschlossen. Von der Planung bis zum Betrieb des Breitbandnetzes ist innogy TelNet kompetenter Partner der Kommunen. Walter Roppes, Leiter der Region Weser-Ems-Ostholstein bei der Verteilnetztocher Westnetz, ergänzt: „Wir freuen uns, hier im Landkreis Osnabrück unser Know-how für ein schnelles Internet einbringen zu können.“

Keine kommunale Aufgabe

Hildegard Schwertmann-Nicolay hob als stellvertretende Sprecherin der Bürgermeisterkonferenz im Osnabrücker Land die Bedeutung des Breitbandausbaus für den ländlichen Raum hervor: „Auch wenn Breitbandausbau keine originäre kommunale Aufgabe ist, müssen wir als kommunale Familie dafür sorgen, dass wir in den ländlichen Gebieten für gleiche Lebensverhältnisse sorgen. Und dazu gehört auch schnelles Internet.“
„Gemeinsam mit der innogy Telnet und dem Planungsbüro Seim & Partner arbeiten wir derzeit an der Detailplanung für den Ausbau in 2017 und 2018“, so Erster Kreisrat Stefan Muhle. Diese Ausbauplanungen wird der Landkreis nach den Sommerferien vor Ort in den Rathäusern vorstellen und anschließend auch veröffentlichen. „Wir können dann auf die Adresse genau sagen, wer von dem aktuellen Ausbauprojekt profitieren wird“, so Muhle weiter. Allerdings werden die 39 Millionen Euro nach seinen Worten nicht ausreichen, um im gesamten Landkreis Osnabrück für schnelles Internet zu sorgen. „Wir wollen den Weg zur Gigabit-Gesellschaft weiter gehen und müssen daher mittelfristig alle Haushalte mit einem Glasfaseranschluss erschließen. Deshalb werden wir auch nach 2018 in den Breitbandausbau investieren“, so Landrat Lübbersmann.


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