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Zoo Osnabrück freut sich über Nachwuchs von Bisons und Zwergziegen

Insgesamt sechs kleine Ziegen wurden im Zoo Osnabrück geboren. Die Westafrikanischen Zwergziegen sind im „NOZ-Streichelland" zuhause und können in Zeiten ohne Corona von den Besuchern gestreichelt werden. Foto: Zoo Osnabrück, Jan Banze

Osnabrück. Im Zoo Osnabrück sind Jungtiere bei den Bisons und Zwergziegen zur Welt gekommen. Die Jungtiere erkunden bereits munter ihre Umgebung und ermöglichen den Besuchern das Familienleben im Tierreich zu beobachten. Schon erwachsen, aber auch neu im Zoo, ist Zebrastute Bonita in der Tierwelt „Takamanda”. Aktuell muss vor dem Zoobesuch weiterhin ein Corona-Test gemacht werden, da der Zoo im Gebiet der Stadt Osnabrück liegt. Dafür sind normale Mund-Nase-Bedeckungen nun ausreichend.

Nach den Guteschafen, Rentieren und Drillen laufen im Zoo Osnabrück jetzt auch bei den Waldbisons und Westafrikanischen Zwergziegen Jungtiere umher. „Es ist schön im Frühling so viele neue Tiere im Zoo zu sehen. Das Familienleben der Tiere und die quirligen Jungtiere zu beobachten macht viel Freude”, freut sich Marcel Köck-Nitschke, Tierpfleger im Zoo bei Waldbisons und Zwergziegen. „Für unsere Besucher lohnt sich der Besuch dank des vielen Nachwuchses aktuell besonders und dass trotz der Einschränkungen, wie einer Testpflicht vor dem Besuch”, ergänzt Tobias Klumpe, zoologische Leitung im Zoo Osnabrück.

Am 7. Mai gab es bei den Waldbisons den ersten Nachwuchs in diesem Jahr: Ahyoka ist die Tochter von Weibchen Eliza und Männchen Winnetou und kam gesund und munter passend zu den ersten sommerlichen Temperaturen zur Welt. „Bei ihrer Geburt wog Ahyoka rund 30 Kilogramm”, erklärt Tobias Klumpe. „Für Bisons ist das bei der Geburt ein Normalgewicht. Grundsätzlich geht es dem Kalb sehr gut. Es könnte jedoch sein, dass Eliza ihr etwas zu wenig Milch gibt. Wir behalten das aber im Auge und können, falls notwendig, mit der Flasche helfen.” Auch wenn Nachwuchs bei Bisons keine Seltenheit ist, die kleinen Kälber sehen vor ihren massigen Eltern immer besonders putzig aus. „Das Fell der Kälber ist im Vergleich zu ausgewachsenen Bisons heller und flauschiger. Außerdem haben Kälber natürlich keine Hörner, die müssen erst noch wachsen,” so Klumpe. Seit dem 12. Mai hat das kleine Kalb nun Verstärkung bekommen. „Unser Weibchen Gwenda hat am Mittwochmorgen ihr Kalb geboren. Es ist ein kleiner Bulle und er heißt Nakai. Ihm geht es soweit gut und er läuft bereits mit der Gruppe mit”, erklärt Klumpe. „Sein Vater ist ebenfalls Winnetou, denn wir haben aktuell nur einen Bullen in der Gruppe.”

Veränderungen auch bei den Zwergziegen und Zebras

Bereits mehrfachen Nachwuchs gibt es bei den Westafrikanischen Zwergziegen. Die Zuchtform der asiatischen Wildziege stammt aus West- und Zentralafrika und kann in Zeiten ohne Corona im „NOZ-Streichelland” von großen und kleinen Zoobesuchern gestreichelt werden. Bei den kleinen Ziegen kamen dieses Frühjahr insgesamt sechs Ziegenlämmer zur Welt, fünf Männchen und ein Weibchen. „Da wird sich das Weibchen unter den vielen Böcken gut behaupten müssen”, schmunzelt Tierpfleger Köck-Nitschke. Rein weiblichen Zuwachs gab es unterdessen bei den Chapman-Zebras in der afrikanischen Tierwelt „Takamanda”. Zwar haben die Zebras dieses Jahr noch keinen Nachwuchs bekommen, doch dafür kam ein neues Tier in den Zoo. Zebrastute Bonita ist fast ein Jahr alt und reiste aus dem Zoo Wroclaw (Breslau) nach Osnabrück. Die Zebraherde besteht neben Bonita jetzt aus der 15-jährigen Jule, der 2-jährigen Nairobi und dem 10-jährigen Django. Der 2020 im Zoo Osnabrück geborene Barbaros wurde unterdessen nach Bayern in einen Wildpark abgegeben. „Unser Zebrahengst Django duldet neben sich leider keinen zweiten geschlechtsreifen Hengst in der Herde. In Zebraherden gibt es immer nur einen Hengst und mehrere Stuten. Männliche Jungtiere werden in der Natur in der Regel mit der Geschlechtsreife aus der Gruppe vertrieben und müssen sich eine eigene Herde suchen”, erklärt der Biologe Klumpe die Abgabe.

Im Zoo den Frühling genießen

Bei den vielen Jungtieren, die es aktuell im Zoo zu sehen gibt, lohnt sich ein Besuch bei den Tieren besonders. Der Frühling lädt zudem zu einem Spaziergang in der Natur des Waldzoos ein. Freitags und samstags sowie vor und an Feiertagen bleibt der Zoo zu den „Maiabenden” zudem in den Abendstunden geöffnet. An diesen Abenden gelten vergünstigte Eintrittspreise. Wer den Zoo mehrmals besuchen möchte, sollte über den Kauf einer Jahreskarte nachdenken, die aktuell um bis zu fünf Euro reduziert ist.

PM/Zoo Osnabrück

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