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Fast 1000 Läuferinnen und Läufer beim 1. virtuellen „Rüssel Run” – 11.110 Euro für die Elefanten im Zoo Osnabrück

Nina Ottoweß (links) freut sich über die Siegerehrung zum „Rüssel-Run". Mit 44:40 Minuten für 10 Kilometer, war sie die schnellste Läuferin beim virtuellen „Zoo-Lauf" für die Elefanten. Während Margarita Weißbäcker, Veranstaltungskauffrau im Zoo Osnabrück, der glücklichen Siegerin ihren Preis überreicht, eine Jahreskarte für den Zoo Osnabrück, schaut der dreijährige Elefantenbulle Minh-Tan interessiert zu. Foto: Lisa Simon

Osnabrück. Im März hatte der Zoo Osnabrück zum ersten „Rüssel-Run” eingeladen. Bei dem virtuellen Laufevent zugunsten der Osnabrücker Elefanten liefen alle Teilnehmenden ihre eigene Strecke, lediglich die Distanz war vorgegeben. Ein Konzept, das in Pandemiezeiten auf großen Zuspruch stieß. Im Zoo wurde nun die schnellste Läuferin über die 10 Kilometer Distanz geehrt.

Das digitale Konzept war für den Zoo Osnabrück neu, umso größer ist die Freude über den großen Zuspruch. 942 Personen haben sich im März zum „Rüssel-Run” angemeldet, um in der Osterwoche (29.3. bis 5.4.) virtuell für die Elefanten im Zoo Osnabrück um die Wette zu laufen. 11.110 Euro sind so zusammengekommen, die an die Spendenkampagne „Rüssel voraus!” für die Modernisierung und Vergrößerung der Elefantenanlage, gehen.

„Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Läuferinnen und Läufern für ihren Einsatz und hoffen, dass sie viel Spaß beim ‚Rüssel-Run’ hatten, denn der stand dabei im Vordergrund”, sagt Margarita Weißbäcker, Veranstaltungskauffrau im Zoo Osnabrück. „Das hat offensichtlich gut funktioniert, denn wir haben zahlreiche positive und sehr schöne Rückmeldungen erhalten. Die Menschen waren teilweise richtig kreativ und haben uns Bilder von ihrem Lauf geschickt.” Dort waren sie beim Joggen mit dem Hund zu sehen, oder wie sie sich nach dem Lauf im „Rüssel-Run”-Laufshirt die wohlverdiente Teilnahmemedaille umgehängt haben. „Es waren auch viele Nordic-Walker dabei und einige Kinder, die über die 1 Kilometer Distanz alles gegeben haben”, so Weißbäcker. Das Konzept der virtuellen Laufveranstaltung war einfach: Da der klassische „Zoo-Lauf” im Zoo coronabedingt nicht stattfinden konnte, gab der Zoo lediglich die verschiedenen Streckenlängen über einen, fünf oder zehn Kilometer vor.

Wo die Teilnehmenden gelaufen sind, blieb ihnen selbst überlassen. Vor dem Lauf gab es für alle noch ein Paket vom Zoo mit einem „Rüssel-Run”-Laufshirt, einer Medaille, einer Urkunde und verschiedene Geschenke von Zoo-Sponsoren, wie Adidas oder Thomas Phillips. Von der gelaufenen Strecke sollten die Läuferinnen und Läufer im Anschluss einen Screenshot aus ihrer Lauf-App an den Zoo schicken, damit die schnellsten Zeiten ermitteln werden konnten.

Siegerehrung im Zoo

Die schnellste Läuferin über 10 Kilometer wurde Ende April im Zoo Osnabrück geehrt. Nina Ottoweß lief die 10 Kilometer in 44:40 Minuten und damit so schnell wie keine andere Läuferin. „Ich freue mich vor allem, dass ich mit dem, was ich gerne mache, nämlich dem Laufen, die Elefanten unterstützen konnte, denn ich mag Elefanten einfach super gerne”, erklärt die Lehramtsstudentin. „Ich komme aus der Nähe von Nordhorn und habe von dem Lauf über Instagram erfahren. Als ich gesehen habe, dass man mit dem Lauf auch den Elefanten hilft, war ich sofort dabei. Schon als Kind bin ich mit meinen Eltern häufig in den Zoo gekommen, um die Elefanten zu sehen. Da freut es mich einfach, dass ich sie jetzt unterstützen konnte.” Zur Siegerehrung gab es für die schnelle Läuferin eine Familienjahreskarte für den Zoo Osnabrück. Auch der schnellste Mann über 10 Kilometer sollte im Zoo geehrt werden, musste aber kurzfristig absagen. Er lief mit 33:40 Minuten die schnellste Zeit.

Virtueller Lauf soll eine Fortsetzung bekommen

Aufgrund des großen Zuspruchs denkt man im Zoo schon über eine Fortsetzung des „Rüssel-Run” nach. „Natürlich möchten wir, sobald es möglich ist, wieder den richtigen ‚Zoo-Lauf’ anbieten, der auch im Zoo stattfindet”, sagt Weißbäcker. „Aber mit dem ‚Rüssel-Run’ haben wir ein ganz neues Format entdeckt, denn bei einem virtuellen Lauf ist man nicht ortsgebunden und über einen bestimmten Zeitraum kann sich jeder selbst aussuchen, wann er oder sie laufen möchte. Vor allem für Menschen, die nicht in Osnabrück wohnen, ermöglicht das eine Flexibilität, die es beim Zoo-Lauf vor Ort einfach nicht geben kann.” Auch ganz ohne Lauf ist ein Besuch des Zoo Osnabrück aktuell besonders zu empfehlen. Denn der Frühling ist für viele Tiere die Zeit, um Nachwuchs zu bekommen. Bei den Guteschafen und Rentieren laufen bereits mehrere Jungtiere umher, aber auch bei den selten Drillen hat ein Jungtier das Licht der Welt erblick und klammert sich immer fest an den Bauch seiner Mutter. Wer den Zoo Osnabrück besuchen möchte, benötigt weiterhin einen negativen Corona-Test. Alle Informationen hierzu stehen auf der Internetseite des Zoos unter www.zoo-osnabrueck.de.

PM/Zoo Osnabrück

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