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Luca-App und Corona-Warn-App: Landkreis Osnabrück setzt auf zwei sich ergänzende Systeme

In der Kfz-Zulassung des Kreishauses Osnabrück sind nun alle Schalter mit dem QR-Code für die Luca-App ausgestattet. Foto: Landkreis Osnabrück,Henning Müller-Detert

Osnabrück. Die Digitalisierung spielt im Rahmen der Pandemiebekämpfung eine zentrale Rolle. Sie beschleunigt die Kontaktnachverfolgung und trägt so dazu bei, Infektionsketten schneller zu unterbrechen. Wie viele Kommunen im gesamten Bundesgebiet nutzt der Landkreis Osnabrück die Luca-App als zeitgemäße Alternative zur handschriftlichen Kontaktdatenerfassung. Aber auch der Einsatz der Corona-Warn-bietet Vorteile.

Regelmäßiger Publikumsverkehr herrscht in der Kfz-Zulassung im Kreishaus Osnabrück wie auch in der Außenstelle in Bersenbrück. Es ist also naheliegend, dass auch hier mit Hilfe von QR-Codes Kontakte festgehalten werden. Im Infektionsfall kann der Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück die verschlüsselten Daten abfragen und mit der Risikokontaktbenachrichtigung starten.

Die Luca-App wird künftig in mehreren Bereichen im Kreishaus wie auch in den Außenstellen zum Einsatz kommen. Im Falle einer Terminvereinbarung können Bürgerinnen und Bürger zukünftig wählen, ob sie ihre Kontaktdaten über ein Formular oder über die Luca-App zur Verfügung stellen. Die App wird zunächst in den kundenintensivsten Bereichen im Kreishaus getestet. Neben der Kfz-Zulassung sind das die Wartebereiche in der Eingangshalle und die Fachdienste Jugend, Kinder- und Jugendgesundheitsdienst sowie Integration/Ausländer. Hinzu kommen die Außenstellen der MaßArbeit.

Bei der Zulassung eines Autos, können sich die Besucherinnen und Besucher an dem jeweiligen Schalter der Zulassungsstelle mit der Luca-App einchecken. Im Infektionsfall können sie ihre Historie mit dem Gesundheitsdienst teilen. Dieser kann anschließend alle aus der Historie übermittelten engen Kontakte erkennen und informieren.

Das kürzlich veröffentlichte Update der Corona-Warn-App beinhaltet eine ähnliche Funktion, jedoch ist der daraus entstehende Mehrwert für den Gesundheitsdienst ein anderer. Bei der Corona-Warn-App handelt es sich um ein peer-to-peer Warnsystem. Das bedeutet, dass nicht der Gesundheitsdienst, sondern die positiv getesteten Bürgerinnen und Bürger den Warnprozess starten, indem in der Corona-Warn-App das positive Testergebnis geteilt wird.

Persönliche Daten wie Name oder Kontaktinformationen werden jedoch nicht erhoben. Insofern liegen auch keine Daten vor, die mit dem Gesundheitsdienst geteilt werden könnten. Die Unterbrechung der Infektionsketten ist dann möglich, wenn sich die Betroffenen melden.

Mehr Informationen zum Zusammenspiel von luca und der Corona-Warn-App sind erhältlich unter https://www.luca-app.de/blog/.

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Der Landkreis Osnabrück empfiehlt, beide Apps zu nutzen. Im Falle einer Warnung über die Corona-Warn-App sollte der Gesundheitsdienst unter der Telefonnummer 0541/501-1111 kontaktiert werden.

PM/Landkreis Osnabrück

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