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Wie funktionieren Kraftstofffilter?

Themenbild: Pixabay

Mit einem Kraftstofffilter wird jeder Verbrennungsmotor ausgestattet, um zu verhindern, dass in den Motor Schmutzpartikel oder Wasser gelangen, je nach Konstruktion des Motors. Wenn Wasser in das Einspritzsystem gelangt, kann dies zum Ausfall der Elemente führen.

Die hohe Kraftstoffqualität ist in Westeuropa Standard, dennoch kann es passieren, dass Schmutzpartikel und Wasser in den Tank gelangen. Nur wenn der Kraftstoff sauber ist, können die modernen Motoren und älteren Vergaser reibungslos funktionieren. In den Bohrungen der Kraftstoffaufbereitungssysteme setzen sich die Schmutzpartikel ab und verstopfen den Filter. Wasser kann im Einspritzsystem zu Korrosion führen, die wiederum dazu führt, dass die Elemente auffallen und es kommt zum Motorstillstand. Ein Kraftstofffilter leistet einen wichtigen Beitrag zum reibungslosen Betrieb des Motors.

Die Arten der Kraftstofffilter

Es gibt verschiedene Arten von Kraftstofffiltern. Dazu zählen:

  • Die Kraftstofffilterelemente: Diese austauschbaren Filter sind im Motor integriert und befinden sich in einem eigenen Gehäuse.
  • Kraftstoffwechselfilter: Bei einer Wartung werden diese als ein Ganzes ausgetauscht, da das Gehäuse und das Filterelement eine Einheit bilden. Diese Bauformen, abhängig von Einzelfällen, bieten Zusatzfunktionen. Beispielsweise gehört zum Filterelement eine Wasserstandanzeige, Wasserablassschraube, Kraftstoffheizung und Anschlussstutzen.
  • Kraftstoffleitungsfilter: Installiert werden diese Filter in die Kraftstoffleitung. Bei der Wartung werden das Gehäuse und das Filterelement ausgetauscht, da diese beiden eine Einheit bilden. Je nach Anforderung des Fahrzeugherstellers gibt es die Kraftstoffleitungsfilter in Kunststoff-, Aluminium- und Stahlausführungen.

Wann wird der Kraftstofffilter ausgetauscht?

Da der Kraftstofffilter einem natürlichen Verschleiß unterliegt, verliert dieser mit der Zeit seine Aufnahmekapazität. Das führt dazu, dass der Kraftstofffilter keine ausreichende Reinigungsleistung mehr erzielt. Die Lebensdauer des Kraftstofffilters hängt von mehreren Faktoren ab, beispielsweise der Kraftstoffqualität, der jährlichen Fahrleistung und dem Alter der Verschleißkomponenten. Damit der Motor reibungslos arbeitet, sollte man in der Regel denKraftstofffilter alle 60.000 km austauschen. Dies erfolgt meisten bei einer Wartung. Man sollte beim Wechsel darauf achten, dass man nur Markenfilter in Erstausstattungsqualität benutzt. Bei Produkten, die eine verminderte Qualität haben, besteht die Gefahr, dass folgende

Mängel auftreten können:

  • Schneller Verschleiß von den Elementen des Einspritzsystems
  • verminderte Motorleistung
  • hoher Kraftstoffverbrauch
  • teure Wartung- und Reparaturkosten

Anzeichen eines verstopften Kraftstofffilters sind:

  • Unrunder Motorlauf beziehungsweise der Motorgeht bei einer bestimmten Drehzahl aus,
  • die Fehlerspeichermeldung meldet „Kraftstoffdruck zu gering“
  • Verminderte Motorleistung
  • Ruckeln des Fahrzeugs bei der Gasannahme
  • Motorkontrollleuchte auf dem Armaturenbrett leuchtet auf
  • Der Motor macht Schwierigkeiten beim Starten
  • Während der Fahrt geht der Motor aus aufgrund unzureichender Kraftstoffversorgung

Wie wechselt man den Kraftstofffilter?

Benötigt werden: 

  • Arbeitshandschuhe;
  • Kreuzschraubendreher;
  • Entlüftungsgerät;
  • Neuen Filter;
  • Sauberes Tuch.

Um den Filter auszutauschen, geht man wie folgt vor:

  1. Den Motor öffnen und den Kraftstofffilter finden,
  2. An beiden Leitungen zum Filter die Schrauben lösen und abziehen, dabei das Innere der Leitung und die Schrauben überprüfen,
  3. Damit die Leitung bei dem Einbau nicht stört, diese in das Tuch wickeln und zur Seite legen,
  4. Die Klemmschrauben nur lösen, nicht abschrauben. Wenn sich die Schelle lockert, vorsichtig den Filter herausnehmen,
  5. Den Filter richtig wieder einsetzen, ein Pfeil zeigt Richtung des Eingangs der Verteilereinspritzpumpe und der andere auf den Eingang der Leitung vom Tank. Beim Einsetzen des Filters darauf achten die Leitungen nicht zu knicken.
  6. Wenn der Filter richtig positioniert wurde, die Schrauben wieder festziehen.
  7. Bevor man die Leitung vom Tank wieder anschließt, solle man ihn entlüften.
  8. Zum Schluss den Motor starten, um zu testen, ob alles ordnungsgemäß funktioniert.

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