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Fachdienst Bürgerengagement und Seniorenbüro der Stadt Osnabrück hilft über 80 Jährigen bei Vereinbarung von Impfterminen

Themenbild: Pixabay

Osnabrück. „Wir haben ein Problem“, sagt Katharina Pötter, Leiterin des städtischen Corona-Krisenstabes, „und jetzt können wir eine praktische Lösung anbieten.“ Noch immer rufen sehr viele Menschen im Alter von über 80 Jahren die Hotline des Landes Niedersachsen an, um einen Termin für eine Impfung gegen das Coronavirus zu bekommen.

Weil das Anrufaufkommen weiterhin hoch ist, bleiben viele von ihnen leider erfolglos. Doch auch über das Internet lassen sich Termine vereinbaren beziehungsweis gibt es die Möglichkeit, sich auf die Warteliste setzen zu lassen. Der Fachdienst Bürgerengagement und Seniorenbüro der Stadt Osnabrück unterstützt die älteren Menschen dabei unkompliziert und zügig.

Der Vorteil: Unter www.impfportal-niedersachsen.de können sich Menschen über 80 auf die Warteliste setzen lassen, ohne die Hotline des Landes unter der Telefonnummer 0800 9988665 anzurufen. Wer selbst keinen Internetanschluss hat und auch niemandem kennt, der helfen könnte, bekommt Unterstützung bei der Stadt Osnabrück.

Das funktioniert folgendermaßen:

Menschen im Alter von über 80 Jahren können sich unter der Telefonnummer 0541 3234444 an die Impf-Hotline der Stadt Osnabrück wenden. Dort nennen sie ihren Namen, Vornamen und die Telefonnummer. „Später am Tag oder am kommenden Werktag erhalten sie dann einen Rückruf von einem oder einer Bundesfreiwilligendienstleistenden der Stadt beziehungsweise von einer Person, die derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Stadt absolviert“, erklärt Ulrich Freisel, der den Fachdienst Bürgerengagement und Seniorenbüro leitet. Bei diesem Rückruf bucht der Mitarbeitende der Stadt mit den Angaben des Seniors oder der Seniorin einen Impftermin beziehungsweise einen Platz auf der Warteliste über das Online-Impfportal des Landes.

„Das ist für die Menschen, die das Internet nicht selbst nutzen können, ein komfortabler Weg, einen Impftermin zu bekommen“, sagt Pötter. Der Rückruf läuft dabei so ab: Die ältere Person erhält einen Anruf von einer Nummer, die immer mit der Vorwahl der Stadt Osnabrück und anschließend der Nummernfolge 323 beginnt. Zunächst wird das Geburtsdatum erfragt. Weitere Angaben überträgt der Mitarbeitende der Stadt in das Online-Formular des Landes, ein SMS-Code der bei diesem Prozess generiert wird, wird automatisch an ein städtisches Mobiltelefon geschickt. Nach Abschluss des Telefonats erhält die ältere Person den Hinweis, dass sie auf der Warteliste steht und einen Brief des Landes erhält, sobald das Land einen Termin vergeben hat. Der städtische Mitarbeitende löscht daraufhin die Daten, die für die Anmeldung im Impfportal erhoben wurden.

PM/Stadt Osnabrück

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