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5G – der Mobilfunkstandard der Zukunft

Themenbild: Unsplash, Frederik Lipfert

Osnabrück. Die neue 5G-Technologie soll die Digitalisierung der Gesellschaft vorantreiben. Bis 2025 sollen 99 Prozent aller Bürger in Deutschland Zugang zum neuen Funknetz haben. Die 5G-Technologie soll nicht nur für schnelleres Internet sorgen, sondern auch komplett neue Anwendungen möglich machen.

Gegenüber der alten 4G-Technologie hat die 5G-Technologie deutlich geringe Latenzzeiten, die unter optimalen Bedingungen auf unter einer Millisekunde sinken. Mit der Latenzzeit ist die Verzögerung bei der Kommunikation zwischen zwei Endgeräten gemeint. Bei einer Latenzzeit von unter einer Millisekunde ist eine Datenübertragen nahezu in Echtzeit möglich.

Auch die möglichen Datenraten steigen mit der Einführung der neuen Technologie. Datenraten von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde sollen möglich sein, so der Blog „handykauf.mobi“. Damit ließen sich ganze Filme in wenigen Sekunden herunterladen. Zum Vergleich: Der 4G-Mobilfunkstandart erlaubt nur Datenraten von maximal einem Gigabit pro Sekunde.

Sowohl die schnellere Datenübertragung als auch die höhere Datenrate machen neue Anwendungen möglich. Die Echtzeitkommunikation macht zum Beispiel autonomes Fahren sicher. Aufgrund der geringen Latenzzeit kann das Auto beispielsweise bei einer Gefahrenbremsung 1.000-mal schneller reagieren als ein Mensch und so Unfälle vermeiden. Auch die Industrie profitiert von der neuen Technik. Sie verbessert die Vernetzung zwischen einzelnen Unternehmensstandorten und erleichtert den Einsatz von Robotern und Sensoren in der Produktion.

Damit die neue Technik für die gesamte Bevölkerung nutzbar ist, muss das Mobilfunknetz weiter ausgebaut werden. Grund dafür ist die geringe Reichweite der verwendeten Frequenzen. Deshalb müssen neue Funkmasten flächendeckend aufgestellt werden, bevor die versprochene Leistung erreicht werden kann. Zudem besitzen aktuell nur fünf Prozent der Bevölkerung ein 5G-fähiges Smartphone.

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