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Warum die Stadt Osnabrück nicht am bundesweiten Warntag teilnimmt

Großbrand, Unwetter oder andere Schadenslagen – manchmal kann es nötig sein, die Menschen schnell zu informieren. Zurzeit wird bei der Stadtverwaltung daran gearbeitet, ein Sirenennetz mit 26 Hochleistungssirenen einzurichten. Foto: Swaantje Hehmann

Osnabrück. Die Stadt Osnabrück hat mit der Feinplanung für 26 neuen Sirenen begonnen, sie sollen in Zukunft die Menschen bei Unwetter, Großbränden oder anderen Katastrophen warnen. Am ersten bundesweiten Warntag, am kommenden Donnerstag, 10. September, nimmt die Stadt Osnabrück daher noch nicht teil. Wenn alles gut läuft, sind die neuen Sirenen Anfang April kommenden Jahres einsatzbereit. Was jedoch am Warntag nachdrücklich auf sich aufmerksam machen wird, ist die Warn-App NINA, die sich mittlerweile 40 Millionen Menschen auf das Smartphone geladen haben.
2017 hatte der Rat der Stadt beschlossen, neue Sirenen anzuschaffen. „Es ist sehr komplex, ein neues System einzurichten“, erläutert Detlef Ludwig, Abteilungsleiter für zentrale Aufgaben bei der Feuerwehr und damit auch für den Katastrophenschutz zuständig. Neben der flächendeckenden Ausbreitung des Schalls im Stadtgebiet muss auch die Akustik stimmen, damit die Sirene gut von vielen zu hören ist, aber auch nicht zu laut wird. Dazu muss dann ein optimaler Standort gefunden werden.
„Wir hatten gehofft, dass wir ausschließlich auf städtische Gebäude zurückgreifen können, doch nicht jedes Gebäude der Stadt steht an der richtigen Stelle und daher erweiterten wir die Suche auf hiesige Unternehmen“, sagt Ludwig. Die Gespräche mit den Firmen nahmen dann einige Zeit in Anspruch. „Wir danken allen, die bereit waren zum Schutz der Bevölkerung beizutragen“, betont Sozialvorstand Katharina Pötter, sie ist auch für die Feuerwehr zuständig.
Jetzt, drei Jahre nach dem Ratsbeschluss, können die Fachplaner und die ausführende Firma mit den Details beginnen und die neuen 26 Sirenen optimal anbringen und einstellen. Zurzeit sind die ersten fünf Standorte an der Reihe. „Sorgfalt ist für uns entscheidend“, sagt Katharina Pötter, „die Sirenen sollen schließlich Jahrzehnte halten.“
Zusätzlich empfiehlt die Stadt Osnabrück die Warn-App NINA, sie ist ein Angebot des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). 40 Millionen Menschen haben sie bundesweit bereits auf dem Smartphone installiert. Diese App wird auch am kommenden Donnerstag um 11 Uhr zum Warntag piepen. „Die meisten Menschen werden jedoch über die Sirene erreicht“, erläutert Katharina Pötter. „Sie ist auch zu hören, wenn das Handy ausgeschaltet ist oder jemand sehr tief schläft.“

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