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Sicherer Schulweg: Polizei sensibilisiert Verkehrsteilnehmer für verstärkten Schulbetrieb jüngerer Schüler

Ab Montag sind auch jüngere Schüler der dritten Klassen wieder auf den Straßen unterwegs. Die Polizei wirbt für eine umsichtige und defensive Fahrweise - besonders an Schulen und Kindergärten. Foto: Polizei Osnabrück

Osnabrück. In Niedersachsen gehen mehr und mehr Schüler wieder zur Schule. Nun kommen ab dem 18. Mai auch die Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen dazu. Auch in den Kindergärten werden die Betreuungsplätze ausgeweitet. Für den Straßenverkehr bedeutet dies, dass auch mehr sehr junge Verkehrsteilnehmer auf den Straßen unterwegs sein werden, auf die es besonders zu achten gilt.
Die Polizeidirektion Osnabrück, deren Gebiet von den Ostfriesischen Inseln bis zum Teutoburger Wald reicht, weist auf den erweiterten Schul- und Kindergartenbetrieb junger, schutzbedürftiger Menschen hin und wirbt für eine umsichtige, rücksichtsvolle Fahrweise. “Wir möchten die Verkehrsteilnehmer für ein umsichtiges und defensives Fahrverhalten besonders an Schulen und Kindergärten sensibilisieren. Nehmen Sie verstärkt Rücksicht auf Kinder”, so Marco Ellermann, Sprecher der Polizeidirektion Osnabrück. Auch Kinder der dritten Klassen im Alter von 8-9 Jahren könnten die Gefahren im Straßenverkehr noch nicht vollständig erkennen und brisante Situationen richtig abschätzen, so Ellermann. Um Gefahren erkennen zu können und die Regeln im Straßenverkehr kennenzulernen, gehen die Präventionsteams der Polizei regelmäßig in Schulen und Kindergärten. Noch dazu veranstalten Polizei und andere Sicherheitspartner zahlreiche Aktionen und Kampagnen im Rahmen ihrer Verkehrssicherheitsarbeit.

Für den sicheren Schulweg rät die Polizei:

Eltern sollten gemeinsam mit ihrem Kind den Schulweg erkunden, um das richtige Verhalten im Straßenverkehr und Gefahrenbereiche zu erklären. Wichtig ist, dass immer der sicherste Weg genutzt wird, auch wenn Dieser vielleicht nicht der kürzeste ist. Beim Wechseln der Straßenseite sollten Kinder Überquerungshilfen bspw. Ampeln, Zebrastreifen oder Fußgängerüberwege nutzen. Auch beim Bewältigen des Schulwegs gilt “Übung macht den Meister” – je öfter der Weg gemeinsam gegangen wird, desto besser gewöhnt sich das Kind an das richtige Verkehrsverhalten. Im Umkehrschluss nehmen Kinder aber auch falsche und gefährliche Verhaltensweisen an, daher sollten Erwachsene stets mit gutem Beispiel vorangehen und das eigene Verhalten überdenken. Ebenso dient das falsche Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer dazu, dem Kind zu erläutern, wie man es richtigmacht. Auffällige, farbige, helle Kleidung dient dazu, dass Kinder von anderen Verkehrsteilnehmern besser und schneller gesehen werden. Reflektierende Elemente und Applikationen an Kleidung und Schulranzen erhöhen den Effekt zusätzlich. Zeitnot und Hektik – insbesondere in den ersten Schultagen – verleiten zu Unachtsamkeit und Erhöhen das Unfallrisiko, daher rechtzeitig in den Tag starten und mehr Zeit einplanen. Bereits Kinder sind mit Mobiltelefonen unterwegs – die Erreichbarkeit ihrer Kinder ist für Eltern wichtig, dennoch hat das Handy auf dem Schulweg nichts in der Hand verloren und sollte im Schulranzen bleiben, damit sich die kleinen Verkehrsteilnehmer voll und ganz auf den Schulweg und das Verkehrsgeschehen konzentrieren. Für Erwachsene heißt es hier ebenso: Vorbild sein, Finger weg vom Handy!

Ab Montag sind auch jüngere Schüler der dritten Klassen wieder auf den Straßen unterwegs. Die Polizei wirbt für eine umsichtige und defensive Fahrweise – besonders an Schulen und Kindergärten. Foto: Polizei Osnabrück


Im Jahr 2019 kam es im Bereich der Polizeidirektion Osnabrück zu 31.612 Verkehrsunfällen, 478 mehr als im Vorjahr. Hierbei verloren 73 Menschen, darunter vier Kinder, auf den Straßen der Direktion – vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln – ihr Leben. Damit verzeichnet die Polizeidirektion einen Anstieg um fünf Verkehrstote im Vergleich zum Vorjahr. Auffällig: Bei den Getöteten innerhalb geschlossener Ortschaften gab es 2019 eine Steigerung um 50 % auf 21 Personen (2018: 14).

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