Franziskus-Hospital freut sich über gespendete Atemschutzmasken

Solidarität mit Beschäftigten im Gesundheitswesen

Pflegedirektorin Silke Wiemann und Felix Berkemeyer (Abteilungsleitung Intensivpflege/IMC) freuen sich im Franziskus-Hospital Harderberg über die gespendeten Atemschutzmasken. Foto: Franziskus-Hospital Harderberg

Georgsmarienhütte. Das Franziskus-Hospital Harderberg der Niels-Stensen-Kliniken freut sich über Atemschutzmasken, die ihm das Unternehmen Dewertokin aus Kirchlengern (Kreis Herford) gespendet hat. Pflegedirektorin Silke Wiemann und Felix Berkemeyer (Abteilungsleitung Intensivpflege/IMC) dankten dem Spender für die Unterstützung.

Mit den insgesamt 1.600 FFP2-Atemschutzmasken, die zurzeit schwer erhältlich sind, möchte die Firma Einrichtungen des Gesundheitswesens in der Region helfen. Der ostwestfälische Hersteller von Antriebs- und Systemtechnik für den Medizinbereich und weitere Branchen spendet damit seinen gesamten Restbestand an Atemschutzmasken. Mit dieser Aktion möchte das Unternehmen einen Beitrag zum Schutz der Mitarbeitenden sowie der Patienten leisten.

„Die Beschäftigten im öffentlichen Gesundheitswesen stehen derzeit an vorderster Front im Kampf gegen die Folgen und die weitere Ausbreitung des Coronavirus“, sagt Markus Kersting, Geschäftsführer von Dewertokin: „Sie leisten Tag für Tag herausragende Arbeit für Patienten und Gesellschaft. Mit unserer Spende möchten wir sie zum einen bei ihrer Arbeit unterstützen und gleichzeitig unseren Dank für das unermüdliche Engagement zum Ausdruck bringen.“ In diesen Zeiten sei die gesellschaftliche Solidarität besonders wichtig. „Wir appellieren deshalb an alle Menschen, insbesondere jetzt einen starken Zusammenhalt zu beweisen und einander zu helfen, damit wir gestärkt aus dieser Krise hervorgehen“, betont Kersting.

In der aktuellen Gesundheitskrise sind Atemschutzmasken Mangelware – zahlreiche Einrichtungen des Gesundheitswesens klagen über Lieferschwierigkeiten. Dewertokin hat deshalb kurzfristig in Abstimmung mit mehreren Einrichtungen der Region diese unbürokratische Hilfe angeboten. Die Atemschutzmasken lieferten mehrere Mitarbeiter des Unternehmens getrennt voneinander und unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Hygienevorschriften direkt an die Empfänger.