Schüler Union Osnabrück kritisiert Bildungssystem und fordert notwendige Digitalisierung

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Osnabrück. Bildung ist das, was Deutschland nach vorne bringt. Die Schulpflicht ist ein Privileg, was sich längst nicht jedes Land leisten kann.

„Aber das Bildungssystem ist veraltet und schon lange nicht mehr auf dem neuesten Stand. Diese Zustände sind bekannt und nichts Neues“, kritisiert Benjamin Fritz, Vorsitzender der Schüler Union Osnabrück. Gerade jetzt, wo das Online-Lernen mit den Lehrern und das Kommunizieren mit Lehrkräften notwendig und wichtig ist, fällt stark auf, dass viele Schulen, besonders hier in Osnabrück, diese digitalen Möglichkeiten gar nicht anbieten können.

Hierzu erläutert Benjamin Fritz weiter: „Einige Schulen haben zwar teure „Cloudboards“ aber keine Plattform, auf der Lehrer und Schüler miteinander kommunizieren können. Das ist ein generelles Problem an vielen Schulen“. Bei Schulen die eine solche Plattform anbieten, ist diese zum Großteil nur temporär erreichbar.

Auch ist zurzeit gut erkennbar, dass der Föderalismus im Bildungssystem nur Unklarheiten und kaum gleiche Chancen schafft. „Alle diese Problematiken sind nicht erst seit der Corona-Krise bekannt. Die aktuelle Lage unterstreicht lediglich die Problematiken an vielen Stellen des Bildungssystems“, sagt Benjamin Fritz. „Uns ist natürlich bewusst, dass wir zurzeit mit größeren Herausforderungen zu kämpfen haben,als die mangelnde Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern. Man sollte aber trotzdem verstehen, dass diese „Testphase“ eindeutig zeigt, wie weit wir noch vom digitalen Lernen entfernt sind.“