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Erste Kreisrätin Rosensträter besucht IGS Melle: Bauarbeiten stehen kurz vor dem Abschluss

Bärbel Rosensträter (vorne links) besuchte jetzt die IGS Melle. Schulleiterin Kerstin Lemke (vorne rechts) zeigte der Ersten Kreisrätin die neuen Räumlichkeiten, wie hier einen der modern ausgestatteten Physikräume. Foto: Landkreis Osnabrück/Henning Müller-Detert

Osnabrück. Seit dem Schuljahr 2011/2012 wurden die Klassenstufen der noch jungen IGS Melle jahrgangsweise aufgebaut. In diesem Zeitraum wurde zudem das Schulgebäude komplett saniert. Jetzt stehen die letzten Bauarbeiten kurz vor dem Abschluss – passend dazu, wird in Kürze der erste Abiturjahrgang von der IGS abgehen. Die Erste Kreisrätin Bärbel Rosensträter verschaffte sich bei einem Ortstermin einen Eindruck von der Generalüberholung der Schule.

Auf Wunsch vieler Eltern der Stadt Melle hatte der Kreistag des Landkreises Osnabrück im Dezember 2010 die Einrichtung einer IGS beschlossen. Diese wurde im Schulzentrum Lindath-Südwest untergebracht, das zum 1. August 2011 in die Trägerschaft des Landkreises überging. Doch das war erst der Anfang der Entwicklung. In den ersten drei Jahren investierten Landkreis und Stadt Melle rund 5,5 Millionen Euro in die Gebäudesanierung. Seit 2015 wurden durch die notwendige Einrichtung der Oberstufe zum Schuljahr 2017/18 weitere rund 8,2 Millionen Euro für den Ausbau zur Verfügung gestellt. Jetzt werden die Arbeiten zum Ende der Ostferien termingerecht abgeschlossen, dann wird als letzter Baustein der Nebeneingang fertiggestellt.

Die IGS wird pädagogisch nach dem Konzept der jahrgangsbezogenen Lernhäuser geführt. Aus diesem Grund entstand je Ebene ein in sich geschlossener Bereich aus Klassen, Aufenthaltsbereich und Lehrerzimmer. Für die Umsetzung wurden zusätzlich mehr als 2,2 Millionen Euro in die Ausstattung investiert – nicht zuletzt in die Räume für den naturwissenschaftlichen Unterricht. „Zeitgemäßer Unterricht ist nur mit einer modernen Ausstattung möglich. Es ist deshalb ein Kernanliegen des Landkreises Osnabrück, den Schülerinnen und Schülern die notwendigen Voraussetzungen zu bieten“, betonte Rosensträter. Die Erste Kreisrätin verwies in diesem Zusammenhang insbesondere auf den MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Schulleiterin Kerstin Lemke sieht die IGS Melle als hervorragend aufgestellt: „Wir verfügen über eine herausragende technische Ausstattung, die täglich genutzt wird“. Hinzu kämen ein engagiertes Kollegium und zahlreiche zusätzliche Aktivitäten wie die Schülerfirmen. Schüler müssten „selbst erleben und erfahren, erkennen und begreifen, um Motivation für ein tieferes Verständnis von Naturwissenschaften aufzubauen“. Nicht zuletzt durch diesen handlungsorientierten Unterricht sei die IGS als „nachhaltige Umweltschule in Europa“ ausgezeichnet worden.

Die Herausforderungen der Zukunft, etwa im Klimaschutz oder in der Digitalisierung, seien nur durch hervorragend ausgebildete Fachkräfte zu bewältigen, ergänzte Rosensträter: „Wir können das Interesse der jungen Menschen für technische oder naturwissenschaftliche Berufe aber nur wecken, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Deshalb sind die Investitionen in die IGS Melle gut angelegtes Geld.“

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