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Seit 50 Jahren ist Sutthausen ein Stadtteil von Osnabrück

Friedrich H. Petersmann, der Vorsitzende des Bürgervereins Sutthausens, bei der Festansprache im Friedenssaal des Osnabrücker Rathauses. An dem Empfang, zu dem Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (erste Reihe mit Kette) eingeladen hatte, nahmen 170 Gäste teil, darunter Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza (links neben Oberbürgermeister Griesert). Foto: Robert Schäfer

Osnabrück. Seit 50 Jahren ist Sutthausen ein Stadtteil von Osnabrück. Zwei Jahre vor der großen Gebietsreform von 1972 zog es die Sutthauser in die Großstadt und nicht – was die Alternative gewesen wäre – zur Gemeinde Georgsmarienhütte. 170 Gäste haben jetzt an einem Empfang im Friedenssaal teilgenommen, darunter auch Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza.
2022 blicken sechs weitere Stadtteile auf die Zeit zurück, als die Grenzen von Stadt und Landkreis neu gezogen wurden. Doch anders als in Voxtrup, Pye, Atter, Hellern, Nahne, Darum, Gretesch und Lüstringen zog es die Sutthauser schon 1970 nach Osnabrück.
Nach vielen Vorgesprächen fassten die Mitglieder des Gemeinderates Holzhausen den Beschluss, die Gemeinde zu teilen, so dass Sutthausen auf freiwilliger Basis zur Stadt Osnabrück kam. Holzhausen blieb bei der Gemeinde Georgsmarienhütte, der im gleichen Jahr die Stadtrechte verliehen wurden. Sutthausen wandte sich dem Norden zu, um von der Infrastruktur der Großstadt zu profitieren.
„Auf Osnabrücker Seite freute man sich über jeden zusätzlichen Bürger, jede zusätzliche Einwohnerin und jede zusätzliche Fläche“, rief Oberbürgermeister Wolfgang Griesert in Erinnerung. „Sutthausen hat sich dazu in den vergangenen 50 Jahren sehr positiv entwickelt. Der lebens- und liebenswerte Stadtteil wird besonders von Familien geschätzt.“
Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza lobte ebenfalls den Stadtteil im Grünen mit seinem funktionierenden Vereinsleben. „Jubiläumsjahre nicht nur ein froher Anlass zur Erinnerung und zum Feiern, sondern auch Ansporn für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft mit einem starken Zusammenhalt in der Gemeinschaft.“ An die Vereine gerichtet sagte sie: „Mit Ihrem Engagement tragen Sie wesentlich dazu bei, dass es sich in Sutthausen gut leben lässt.“
Damit die Menschen in Sutthausen das Jubiläum feiern können, hat sich der Bürgerverein viel Mühe und Arbeit gemacht und unter anderem eine ansprechende Festschrift herausgegeben. „Dem Erreichten wohnt die Ermunterung inne, auch weiterhin gemeinsam an den wechselnden Anforderungen, die die Zukunft uns stellt, mutig zu arbeiten“, forderte Friedrich H. Petersmann, der Vorsitzende des Bürgervereins, die Anwesenden auf.
Oberbürgermeister Wolfgang Griesert glaubt daran, dass das dem Ort gelingen wird. Beispielhaft nannte er etwas scherzhaft die „Sutthauser Mahlzeit“: „Seit 20 Jahren werden bereits ‚Dicke Bohnen mit Speck‘ serviert, die sich Frauen und Männer gemeinsam schmecken lassen. Kein Wunder, dass so die Pflege des Zusammenhalts gelingt.“

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