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55 Kinder werden aus Südtirol von einer Skifreizeit zurückgeholt

Abfahrt Rettungs- und Mannschaftswagen der Feuerwehr Osnabrück. Foto: Stadt Osnabrück, Markus Gehle

Osnabrück. Während einer Skifreizeit der Gesamtschule Eversburg in Südtirol hat zunächst ein Kind Fieber bekommen, das vorzeitig von seinem Vater abgeholt wurde und bereits wieder in Osnabrück ist. Inzwischen sind zwei weitere Kinder erkrankt. Nicht ausgeschlossen ist, dass die Kinder sich mit dem Coronavirus infiziert haben.
Bekannt ist, dass der Lehrer einer Schulklasse aus Berlin, die sich ebenfalls in dem Skigebiet aufgehalten hat, mit dem Virus infiziert ist. Eine ärztliche Versorgung vor Ort ist kaum möglich. Daher hat ein Stab aus Mitarbeitern des amtsärztlichen Dienstes mit Dr. Gerhard Bojara und der Feuerwehr mit Dietrich Bettenbrock sowie Mitarbeitern der Verwaltung des Landkreises und der Stadt Osnabrück gemeinsam mit dem Schulleiter der Gesamtschule Eversburg, Stefan Knoll, unter Leitung von Stadträtin Katharina Pötter in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag entschieden, die Kinder und ihre Betreuer möglichst schnell nach Osnabrück zurückzubringen. „Die schnellstmögliche Rückholung der Kinder ist aus medizinischer Sicht alternativlos“, sagt Bojara. Die Eltern wurden über den Schulleiter informiert. Die Schülergruppe bereitet ihre Abreise vor und ist aufgefordert worden, Kontakte vor Ort möglichst zu reduzieren.
Am Morgen haben sich mehrere Fahrzeuge mit zwei Ärzten, Rettungsassistenten, Fahrern und zwei Eltern auf den Weg nach Südtirol gemacht. Der Konvoi fährt nach Ankunft sofort zurück. Gesunde und erkrankte Kinder können auf zwei Bussen verteilt werden, so dass auf diese Weise die Ansteckungsgefahr reduziert wird. Die Rückkehr wird für Freitag erwartet. Von erkrankten Kindern soll nach Rückkehr in Osnabrück möglichst schnell ein Abstrich gemacht werden. Alles Weitere wird bis dahin vorbereitet. „Ermöglicht hat diese Aktion die Kooperation aller Beteiligten“, sagt Pötter. „Die Stadtwerke haben uns dabei unterstützt, Busse zu organisieren und im städtischen Klinikum haben sich die Ärzte gefunden, die bereit waren, die Kinder zu begleiten. Ohne diese Zusammenarbeit, hätten wir diese Aktion nicht so schnell vorbereiten können. Dafür sei allen gedankt.“

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