Osnabrücker Polizei gibt Tipps gegen Taschendieben

Symbolfoto

Osnabrück. In den vergangenen Wochen und Monaten wurden bei der Osnabrücker Polizei vermehrt Taschendiebstahlsanzeigen erstattet. Die Bestohlenen bemerkten den Verlust ihrer Wertgegenstände meist erst später und konnten somit nur mutmaßen, wo die Täter zugeschlagen haben.

Beim Einsteigen in den Bus? Im Kaufhaus, beim Anprobieren von Kleidungsstücken? Taschendiebe stehlen meist im Schutz von Menschenmengen oder Gedränge. Bevorzugte Tatorte sind daher öffentliche Verkehrsmittel, Haltestellen und Bahnhöfe, Kaufhäuser und Supermärkte, sowie Großveranstaltungen. Um den Tätern ihre Arbeit zu erschweren, rät die Polizei in jedem Gedränge besonders aufmerksam zu sein und ganz bewusst auf Taschendiebe und Wertgegenstände zu achten.

Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie benötigt wird und vermeiden Sie beim Bezahlen an der Kasse (oder am Schalter) fremden Einblick in die Geldbörse. Geld, Scheck- und Kreditkarte, Handy, Schlüssel und Papiere auf verschlossenen Innentaschen der Kleidung verteilt und dicht am Körper tragen. Hand- und Umhängetaschen sollten verschlossen auf der Körpervorderseite oder unter dem Arm getragen werden. Lassen Sie Ihre Tasche/Ihren Rucksack im Kaufhaus nicht unbeaufsichtigt stehen, selbst bei der Anprobe von Schuhen oder Kleidung. Im Restaurant die Tasche nicht an die Stuhllehne hängen, denn dort haben Sie diese nicht im Blick. Auch beim Einkaufen ist Vorsicht geboten: Die Geldbörse nicht oben in den Einkaufskorb oder den -wagen legen.