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Stadtwerke heben Strompreise in der Grundversorgung an

Foto: Stadtwerke Osnabrück

Osnabrück. Der weitere Anstieg der wesentlichen Strompreiskomponenten wirkt sich auch auf die Strompreise der Stadtwerke Osnabrück aus. Zum 1. Februar 2020 hebt das kommunale Unternehmen die Strompreise in der Grundversorgung an. Die Tarife mit 100-Prozent-Fixpreisgarantie bleiben hingegen unverändert.
Bereits zum 1. Januar 2020 hatten 465 Stromanbieter eine Erhöhung angekündigt. „Auch wir müssen nachziehen und sind gezwungen, die Mehrkosten an unsere Kunden weiterzugeben“, erläutert Stadtwerke-Energievertriebsleiter Eckhard Reimler die Gründe für die Anhebung. Der Strompreis für die Kunden in der Grundversorgung steigt zum 1. Februar 2020 um 2,38 Cent pro Kilowattstunde (kWh) brutto. Zudem erhöht sich der Grundpreis um monatlich 0,95 Euro brutto. Ein Vier-Personen-Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.500 kWh zahlt somit 7,89 Euro brutto pro Monat mehr. Auf einen Single-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 1.500 kWh kommen monatliche Mehrkosten in Höhe von 3,93 Euro brutto zu.

Drei wesentliche Preistreiber

Wesentliche Preistreiber seien die gestiegenen Beschaffungskosten, die gestiegenen Netzentgelte – insbesondere aufgrund des Ausbaus der regenerativen Energien – sowie die ebenfalls höheren staatlichen Umlagen und Steuern wie z.B. die EEG-Umlage. „Allein die maßgeblichen Börsenstrompreise liegen rund zehn Prozent über denen des Vorjahres“, erläutert Reimler weiter. Hinzu käme, dass die Stromanbieter mittlerweile nur noch rund ein Viertel des Endkundenpreises direkt beeinflussen können. „Mehr als die Hälfte des Strompreises machen staatliche Umlagen und Steuern aus, der restliche Anteil sind die Netzentgelte.“

100-Prozent-Fixpreise bleiben unverändert

Betroffen von der Anhebung sind die Strompreise in der Grundversorgung, die Tarife mit einer 100-prozentigen Fixpreisgarantie bleiben hingegen unverändert. „Mittlerweile haben sich die meisten unserer Stromkunden für solche Festpreistarife entschieden“, so Reimler. „Wer sich jetzt für einen Premium-Vertrag mit 100-Prozent-Preisgarantie bis Ende 2021 entscheidet, kann die Mehrkosten der jetzigen Erhöhung nahezu komplett kompensieren und hat zudem Kalkulationssicherheit.“


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