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Mitglieder des neuen Jugendparlaments stehen fest


Osnabrück. 3.333 Schülerinnen und Schüler haben bei der Wahl zum Jugendparlament ihre Stimme abgegeben. Jetzt hat das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Osnabrück die Auszählung abgeschlossen. 24 Schülerinnen und Schüler sowie ein Auszubildender werden dem Jugendparlament in den kommenden zwei Jahren angehören, 35 junge Menschen standen zur Wahl.
Die meisten Stimmen erhielt Richard Timmermeister vor Sueda Ünlü und Noah Wallenstein. An der Ursulaschule wurden mit 517 die meisten Stimmzettel abgegeben, es folgen das Carolinum, das Gymnasium in der Wüste und die Angelaschule. „Was uns besonders freut, ist aber auch die hohe Wahlbeteiligung an den Berufsbildenden Schulen“, sagt Andrea Schiltmeyer vom Team Jugendbildung des Fachdienstes Jugend. „Das ist nicht selbstverständlich, weil die Wahlberechtigten dort schwerer zu erreichen und gar nicht täglich vor Ort sind.“
Alle Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 18 Jahren, die eine Osnabrücker Schule besuchen, eine Ausbildung oder einen Freiwilligendienst machen, konnten sich zur Wahl stellen lassen und waren wahlberechtigt. Unter den 35 Kandidatinnen und Kandidaten waren acht, die im Landkreis Osnabrück wohnen. Vier von ihnen sind im neuen Parlament vertreten.
Die Bedeutung des Jugendparlaments, der Ablauf der Wahl und die Möglichkeit, Wahlhelfer zu werden oder selbst zu kandidieren wurde den Wahlberechtigten in Infoveranstaltungen in den beteiligten Schulen erläutert. Wahlbüros gab es vom 18. bis zum 22. November in 22 Schulen sowie im Haus der Jugend. Auf jedem Stimmzettel konnten die jungen Wählerinnen und Wähler bis zu fünf Stimmen vergeben, sodass letztlich 16.895 gültige Stimmen registriert wurden. In das neue Jugendparlament gewählt wurden schließlich sieben weibliche und 18 männliche Mitglieder. Vier der neuen Parlamentsmitglieder gehörten auch schon dem alten Parlament an. „Aber auch diejenigen, die den Sprung ins Jugendparlament nur knapp verfehlt haben, haben erfahrungsgemäß gute Chancen, im Laufe der Legislaturperiode nachzurücken“ sagt Karin Wank vom Kinder- und Jugendbüro.
Die konstituierende Sitzung des Jugendparlaments ist am Montag, 16. Dezember, um 18 Uhr im Ratssitzungssaal des Rathauses. In der Sitzung wird das alte Jugendparlament verabschiedet.
Das Jugendparlament wird seit 2013 alle zwei Jahre gewählt. Die Mitglieder beteiligen sich an Vorhaben der Stadt zu jugendrelevanten Themen und machen den politischen Gremien Vorschläge zur Verbesserung der Lebensverhältnisse von Jugendlichen. Ein Mitglied des Parlaments hat im Jugendhilfeausschuss sowie im Schul- und Sportausschuss Rederecht. Zudem müssen die zuständigen politischen Fachausschüsse der Stadt Beschlüsse des Jugendparlaments behandeln. Alle Sitzungen des Jugendparlaments sind öffentlich, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Ergebnisse der Wahl sind unter www.jugendparlament-os.de abrufbar.

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