Lehrkräfte-Workshop im Kreishaus: Digitalen Veränderungsprozess an Schulen gemeinsam gestalten

Im Kreishaus Osnabrück fand jetzt ein Treffen der Lehrkräfte statt, die für IT-Koordination und Medienbildungskonzepte zuständig sind. Vom Landkreis begleiteten Annelen Quaing (links) und Andreas Merse (vierter von rechts) die Veranstaltung. Zu den teilnehmenden Lehrkräften gehörten (von links): Maximilian Knolle, Axel Schmidt, Daniel Sieverding, Denny Sadlo, Matthias Westermann, Georg Moersheim, Carsten Wieneke, Max Doll und Tim-Niklas Ehlers. Foto: Landkreis Osnabrück/Uwe Lewandowski

Osnabrück. Das Thema Digitalisierung steht bei vielen Schulen ganz oben auf der Tagesordnung. Das gilt auch für die Gymnasien und Gesamtschulen in Trägerschaft des Landkreises Osnabrück. Nun fand im Kreishaus Osnabrück ein Treffen der Lehrkräfte statt, die für IT-Koordination und Medienbildungskonzepte zuständig sind.

Bereits am Ende des vergangenen Schuljahres hatte es unter Leitung der Heraeus-Bildungsstiftung einen zweitägigen Workshop gegeben. Das zentrale Thema lautete: „Wie gute und verlässliche Rahmenbedingungen und Strukturen als verlässliche Grundlage für die digitale Transformation der Schulen im Landkreis Osnabrück geschaffen werden können und wie diese Bedarfe bereitgestellt werden sollten.“

Aufgrund der guten Erfahrungen wurde ein Anschlusstreffen verabredet, in dem der Austausch über die weitere Vernetzungsarbeit im Mittelpunkt stand.
Die Vorteile sich auf regionaler Ebene zum Thema Digitalisierung in Schule zu vernetzen, liegen auf der Hand: Standardisierungen hinsichtlich Hard- und Software sorgen für eine administrierbare Infrastruktur, erhöhte Bedienerfreundlichkeit und Arbeitsentlastung bei den Lehrkräften. Denn derzeit investieren diese viel Zeit für die Recherche nach geeigneten Geräten.

In der Diskussionsrunde fiel nun schnell auf: Die benachbarte Schule beschäftigt sich häufig mit ähnlichen Fragestellungen und steht vor vergleichbaren Herausforderungen. Ressourcen und Wissen hierbei zu bündeln und das Thema Digitale Schule gemeinsam anzugehen war daher ein Wunsch aller Beteiligten. Die teilnehmenden Lehrkräfte verständigten sich jetzt auf die Nutzung einer Web-Plattform, um sich etwa über ihre Medienbildungskonzepte oder Erfahrungen im Einsatz von Hard- und Software auszutauschen. Perspektivisch wird eine Vernetzung auch über die IT-Koordinatoren der Schule hinaus angestrebt, um die Kommunikation der einzelnen Fachgruppen schulübergreifend zu verstärken. Nicht zuletzt profitiert der Schulträger in hohem Maß von dem engen Austausch und den Erfahrungswerten der Schulen damit der digitale Veränderungsprozess gemeinsam gestaltet werden kann.