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Einbürgerungsveranstaltung im Osnabrücker Kreishaus: Zeichen setzen für ein weltoffenes Land

Feierliche Stunde im Kreishaus Osnabrück: Zum dritten Mal gab es in diesem Jahr eine Einbürgerungsfeier im Landkreis Osnabrück. Foto: Landkreis Osnabrück/Philipp Hülsmann

Osnabrück. Die dritte Einbürgerungsveranstaltung dieses Jahres hat jetzt im Kreishaus Osnabrück stattgefunden: 15 Menschen aus acht Nationen erhielten bei der feierlichen Veranstaltung ihre Einbürgerungsurkunden. Der Landkreis Osnabrück möchte damit ein Zeichen setzen, dass der Entschluss, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen, wertgeschätzt wird und es bereichernd ist, dass Menschen aus vielen verschiedenen Kulturen den Landkreis Osnabrück mitprägen.
„Angekommen im Landkreis Osnabrück“, lautete das Motto der Veranstaltung. Mit dem „Angekommen“ wird ausgedrückt, dass die Menschen in die Gesellschaft integriert sind, die vollständigen politischen Rechte innehaben und zeigen, dass sie gerne in Deutschland leben und sich insbesondere im Landkreis Osnabrück wohlfühlen.
Die Festrede hielt Christian Hoff, Abteilungsleiter des Bereiches Integration und Ausländer. Im Fokus seiner Rede standen unter anderem die durch die Einbürgerung neu verliehenen Rechte. Hoff forderte die eingebürgerten Personen auf, sich in die Gesellschaft einzubringen, ihre Meinung zu äußern und an der Gestaltung ihrer Heimatkommune, aber auch im Landkreis Osnabrück, im Land Niedersachsen, in der Bundesrepublik Deutschland und in der Europäischen Union mitzuwirken.
Hoff lud alle Anwesenden ein, sich zu engagieren und den eingeschlagenen Weg, motiviert und voller Optimismus weiterzugehen: „Gestalten Sie Deutschlands Zukunft so mit, dass es ein weltoffenes Land bleibt.“ Denn es sei eine Bestätigung für die Strukturen und die Gesellschaft eines Landes, wenn eine Einbürgerung als erstrebenswert angesehen werde.
Hoff machte den Einzubürgernden und Gästen Mut, nicht wegzuschauen, wenn das Fundament der freiheitlich-demokratischen Grundordnung durch Chauvinismus, Nationalismus, Extremismus, Fanatismus und Intoleranz zum Einsturz gebracht werden soll. Abschließend betonte Hoff, dass alle Einzubürgernden sehr stolz auf sich sein können und diese Veranstaltung als für sie ganz besonderen Tag in Erinnerung behalten mögen.
Im Anschluss sprachen die Einzubürgernden das feierliche Bekenntnis, erhielten ihre Einbürgerungsurkunden und sangen die Nationalhymne. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem Essen und interessanten Gesprächen.

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