Freiwillige Feuerwehren als Thema: Boris Pistorius im Bersenbrücker Rathaus

Eintrag ins Goldene Buch

Innenminister Boris Pistorius trägt sich ins Goldene Buch der Samtgemeinde Bersenbrück ein, daneben Horst Baier (links) und Zeljko Dragic (rechts), umringt von gut gelaunten Feuerwehrleuten. Foto: Samtgemeinde Bersenbrück

Bersenbrück. Während seines Aufenthaltes in der Samtgemeinde Bersenbrück nutzte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius die Zeit für einen kurzen Besuch im Rathaus. Samtgemeinde Bürgermeister Dr. Horst Baier und er kennen sich noch aus gemeinsamen Zeiten in der Stadt Osnabrück – Pistorius damals als Oberbürgermeister und Baier als Kämmerer.

Jetzt trug sich der amtierende Innenminister ins Goldene Buch der Samtgemeinde ein und nutzte die Gelegenheit für ein kurzes, aber intensives Gespräch mit regionalen und überregionalen Vertretern der Freiwilligen Feuerwehren, an dem auch Dr. Zeljko Dragic als Vorsitzender des Feuerwehr-Ausschusses teilnahm.

Horst Baier informierte den auch für die Feuerwehren des Landes verantwortlichen Innenminister über die sieben Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde, die personell gut aufgestellt und technisch gut ausgerüstet sind. Der heiße und trockene Sommer habe sie aber an ihre Leistungsgrenzen gebracht, erläuterte der Samtgemeindebürgermeister unter Zustimmung der Feuerwehrmänner.

An dem intensiven Austausch zu diversen Themen rund um die Wehren beteiligten sich neben Gemeindebrandmeister Stefan Bußmann und seinem Stellvertreter Tim Schulte auch Cornelis van de Water, Kreisbrandmeister des Landkreises Osnabrück sowie Manfred Buhr, Vorsitzender des Feuerwehrverbandes im Altkreis Bersenbrück. Die Feuerwehr hat den Wunsch geäußert, dass die geplante Verordnung über neue Uniformen rasch beschlossen wird. Pistorius hat auch von ersten Überlegungen auf Landesebene berichtet, bei anhaltend trockenen Sommern die Feuerwehren im Land mit Fahrzeugen und Finanzmitteln stärker zu unterstützen.

Personell stark vertreten war bei diesem Treffen im Rathaus die Freiwillige Feuerwehr aus Rieste. Einige von ihnen hatten Boris Pistorius 2017 auf dem Weihnachtsmarkt in Osnabrück getroffen und ihn spontan nach Rieste eingeladen. Pistorius hatte daraufhin seinen Besuch auf einer Jahreshauptversammlung zugesagt, der aber kurzfristig abgesagt werden musste. Nun hat Pistorius sein Versprechen eingelöst, sich mit der Riester Feuerwehr zu treffen.

Ortsbrandmeister Sven Kramer nutzte denn auch die Gelegenheit, um den Innenminister über die Aufgaben der Riester Feuerwehr und deren besondere Herausforderungen durch den nahen Niedersachsenpark zu informieren. Zudem erneuerte er unter Zustimmung seiner Kameraden die Riester Einladung an Pistorius bis ins Jahr 2020. Seine grundsätzliche Bereitschaft zu diesem Besuch signalisierte der SPD-Politiker deutlich, eingeschränkt möglicherweise durch berufliche Veränderungen. Baier wünschte Pistorius viel Erfolg bei der anstehenden Wahl zum SPD-Vorsitz. Es ist aus Sicht von Baier nicht verkehrt, wenn jemand mit Erfahrungen aus dem kommunalen Bereich und guten Kenntnissen der Probleme vor Ort in Berlin Politik machen würde.