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Unzensiert: Wettbewerb für Schülerzeitungen in Niedersachsen geht in die nächste Runde

Die Osnabrücker Schülerzeitung „BBS Times“ der BBS am Schölerberg gewann im vergangenen Jahr den Preis in der Kategorie „Berufsschulen“. Foto: Junge Presse Niedersachsen, Victor Hedwig

Hannover. Unzensiert heißt der Wettbewerb für On- und Offline-Schülerzeitungen in Niedersachsen. Der Jugendmedienverband Junge Presse Niedersachsen (JPN) sucht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Stephan Weil die besten Zeitungen und Blogs an niedersächsischen Schulen.
Interessierte Schülermedien können sich bis zum 20. Dezember 2019 auf der Wettbewerbs-Homepage unzensiert-wettbewerb.de informieren und für den Wettbewerb online anmelden. Die Preisverleihung findet im Februar 2020 in Hannover statt.
„Schülerzeitungen helfen, die Schulöffentlichkeit auf Themen aufmerksam zu machen, die den Schülerinnen und Schüler wichtig sind“, sagt Henning Hünerbein, osna.live-Herausgeber und Vorstandsmitglied der Jungen Presse Niedersachsen. Auch Ministerpräsident Weil fordert die Schülermedien in seinem Grußwort auf: „…berichtet kritisch, fair, aufmerksam und unzensiert – und so, dass daraus interessante Diskussionen folgen“. Neben Originalität, Sprache und Stil liegt beim Wettbewerb ein besonderer Fokus auf der Zielgruppenrelevanz und der Unabhängigkeit der Schülermedien.
Über 60 On- und Offline-Schülerzeitungen hatten sich am ersten Wettbewerb beteiligt und Hünerbein hofft, dass die Zahl der Anmeldungen in diesem Jahr noch weiter gesteigert werden kann.

Foto: Junge Presse Niedersachsen, Victor Hedwig


Wer am Ende die Jury aus Profi- und Nachwuchsjournalisten überzeugt, kann nicht nur den Titel „Beste Schülerzeitung“, sondern auch Geld- und Sachpreise gewinnen. Die Sieger der sechs Schulkategorien nehmen zudem automatisch am bundesweiten Schülerzeitungswettbewerb der Länder teil.
Zusätzlich zu den Hauptpreisen werden einige Sonderpreise ausgelobt: Gesucht werden die besten Beiträge zu den Themen „Europa“, „Mitmachen und Mitbestimmen online“, „Kritische Berichterstattung“, „Das beste Foto/die beste Fotostrecke“ oder die beste Newcomer-Redaktion des Landes. Sogar einen Negativpreis gibt es: Der „Rotstift“ wird Schulleitungen, Lehrer*innen oder Werbekunden für einen Eingriff in die Pressefreiheit verliehen.