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Stadt Osnabrück errichtet im Stadtteil Wüste zwei Häuser mit 21 Wohnungen

So sollen die beiden Gebäude an der Kokschen Straße einmal aussehen. Grafik: Stephanswerk Wohnungsbaugesellschaft mbH

Osnabrück. Noch ist auf dem städtischen Grundstück in der Kokschen Straße im Stadtteil Wüste nur eine grüne Wiese zu sehen. Ab Frühjahr 2020 wird sich das ändern. Derzeit laufen die Planungen für die Errichtung von zwei Mehrparteienhäusern mit insgesamt 21 Wohneinheiten. Das Besondere: Die Stadt Osnabrück ist mit ihrem Eigenbetrieb Immobilien- und Gebäudemanagement Bauherrin. „Alle Wohnungen wird die Stadt an Haushalte mit geringem Einkommen vermieten, die über Wohnberechtigungsscheine verfügen“, betont Stadtbaurat Frank Otte.
Geplant werden die Gebäude von der Osnabrücker Stephanswerk Wohnungsbaugesellschaft mbH. Es entstehen Immobilien, die sich optisch wie höhenmäßig in die Bebauung der Umgebung einpassen. Die beiden Kuben werden in Passivbauweise errichtet. Sie sind zweigeschossig und verfügen jeweils über ein Staffelgeschoss. Die Fassade wird aus Kalksandstein und einem Klinkermauerwerk sowie einem Plattenwerkstoff bestehen. Zudem bekommen die Häuser Pultdächer mit Gauben. „Ziel ist es, nicht nur günstig zu bauen, sondern auch gestalterische Elemente einzusetzen“, erklärt Carolin Lauhoff vom Stephanswerk, die die neuen Gebäude als Architektin plant. Zu betreten sind die Wohnungen über außen liegende Laubengänge.
Die Wohnungen werden eine Größe zwischen 50 und 75 Quadratmetern und einheitliche Grundrisse haben. Fünf von ihnen werden barrierefrei zugänglich sein, zwei plant Lauhoff rollstuhlgerecht. In einem der Häuser entstehen neun, im anderen zwölf Wohnungen. Zwischen den Gebäuden entsteht ein geschlossenes Ensemble mit einem Gemeinschaftsgarten mit Spielflächen. „Zusammen mit der Bebauung in der Umgebung schaffen wir so ein kleines Quartier“, so Lauhoff.
Dass die Wohnungen nur an Haushalte vermietet werden dürfen, deren Gesamteinkommen einen festgelegten Grenzwert nicht übersteigt, gilt für 30 Jahre. Zudem ist festgelegt, dass die Miete je Quadratmeter in den ersten drei Jahren nicht mehr als 5,60 Euro monatlich betragen darf. Im Frühjahr 2021 sollen die Häuser fertig sein. Sie kosten voraussichtlich 2,8 Millionen Euro.

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