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Stadt Osnabrück aktualisiert Mietpreisspiegel und bittet um Unterstützung

Symbolfoto

Osnabrück. Der Mietpreisspiegel der Stadt Osnabrück schafft Transparenz und ist bereits seit 1979 ein wichtiges Barometer für die lokale Mietpreisentwicklung. Er hat sich als Instrument zum Interessensausgleich zwischen Mietern und Vermietern bewährt und hilft damit auch, gerichtliche Auseinandersetzungen über die Miethöhe zu vermeiden.

Derzeit erstellt das Team Stadtentwicklung und Statistik zusammen mit dem Verein Haus und Grund Osnabrück und dem Mieterverein Osnabrück den Mietpreisspiegel für die Jahre 2018 und 2019. Dabei sind sie auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Erscheinen wird der Mietpreisspiegel voraussichtlich im August.

Ein realistisches Bild des Mietniveaus ergibt sich erst, wenn Angebots- und Bestandsmieten zusammen betrachtet werden. Um die sogenannten Angebotsmieten, also die Mieten, die Vermieter bei Neuvermietungen von Wohnungen derzeit aufrufen, zu ermitteln, hat das Team Strategische Stadtentwicklung und Statistik bereits Tausende Datensätze aus Immobiliendatenbanken ausgewertet. Für den Mietpreisspiegel ist dabei die monatliche Nettomiete je Quadratmeter Wohnfläche für verschiedene Größen- und Baualtersklassen relevant.


Um die Aussagekraft zu erhöhen, ist die Stadt nun auf die Hilfe von Vermietern und Mietern angewiesen. Gesucht werden Angaben zu Bestandsmieten, also Nettomieten, die in bestehenden Mietverhältnissen gezahlt werden. Daher ruft die Stadt Osnabrück sowohl Vermieter als auch Mieter auf, sich an einer Umfrage zu Miethöhe und Ausstattung gemieteter oder vermieteter Wohnungen zu beteiligen. Die Umfrage ist im Internet unter www.osnabrueck.de/umfragen zu finden. Die Bearbeitung dauert rund fünf Minuten. Alternativ liegen in der Bürgerberatung, Bierstraße 32a, Umfragebögen aus. Sie können direkt vor Ort ausgefüllt und abgegeben oder per Post versandt werden.

„Der Mietpreisspiegel kann nur realistische Mieten abbilden, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger bei unserer freiwilligen Befragung mitmachen. Je mehr Daten uns zur Verfügung stehen, desto aussagekräftiger wird die daraus entstehende Mietpreistabelle“, so Dr. Claas Beckord, Leiter des Teams Stadtentwicklung und Statistik.

Weitere Informationen sowie die zurzeit noch aktuelle Ausgabe „Mietpreisspiegel 2017/2018“ sind unter www.osnabrueck.de/statistik abrufbar. Zusätzliche Fragen können Bürgerinnen und Bürger unter 0541 3234517 stellen.

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