Schüler begleiten Labor Europa mit Kamera und Mikrofon

Die Schülerinnen Vivien Moog und Konberly Silge interviewen Roman Gojayev aus Aserbaidschan im Kunstraum Hase29. Foto: BBZ Westerberg, Fachoberschulklasse 12 SA

Osnabrück. 23 Schülerinnen und Schüler des Berufsbildungszentrums Westerberg haben im Rahmen einer Projektwoche das „Labor Europa“ unterstützt, an dem mehr als 50 junge Erwachsene aus 16 Ländern Europas beteiligt waren. Gemeinsam mit den Medienpädagogen Andreas Sindt und Lion Montico haben sie die praktische Arbeit in den fünf Laboren dokumentiert und Inhalte für die Sozialen Medien Facebook und Instagram erstellt.

Eigentlich bereiten sich die Schüler der Fachoberschulklasse 12 SA mit ihrer Klassenlehrerin Sabine Hagemann zurzeit auf ihr Fachabitur mit Schwerpunkt Sozialpädagogik vor. In dieser Woche aber durften sie Schule einmal ganz anders kennenlernen und als Online-Journalisten aus der täglichen Arbeit der Labore in den Bereichen Geschichte, Medien, Performance, Musik und Kunst berichten. Dabei haben die Schüler Interviews mit den Teilnehmern aus verschiedenen europäischen Ländern geführt, die Arbeit im Kunstraum Hase29 oder im Felix-Nussbaum-Haus fotografiert und gefilmt und das Material für die Veröffentlichung im Internet aufbereitet. „Es war anfangs noch komisch, mit den Teilnehmern auf Englisch Interviews zu führen, aber dann ging es zum Ende hin“, resümiert Mick Siebenand die ersten Gespräche mit den jungen Europäern. Er hatte im Rahmen des Projekts auch die Gelegenheit, ein Interview mit Oberbürgermeister Wolfgang Griesert zu führen.

Die Klasse 12 SA war von dem europäischen Begegnungs- und Beteiligungsprojekt Labor Europa begeistert und hat sich gefreut, in das Projekt so eng eingebunden gewesen zu sein. „Ich fand es schön, dass sich viele verschiedene Menschen für eine gemeinsame Sache zusammengefunden haben“, betont Lena Nolte. Ihre Klassenkameradin Jamina Leiker fügt hinzu: „Mir gefiel auch, dass jeder seine Kreativität mit anderen teilen wollte und am Ende ein riesengroßes Kunstwerk daraus entstanden ist. Und dass wir viele Fragen stellen und Eindrücke bekommen konnten.“

Weitere Einblicke gibt es hier: facebook.de/laboreuropa sowie instagram.com/lab.europe.