78-Jähriger obduziert: Brand im Franziskushospital durch Mitpatient gelegt?

Ermittlungen der Staatsanwaltschaft

Symbolfoto: osnalive Medien

GM-Hütte. Am vergangenen Freitag brach gegen 23.00 Uhr in einem Patientenzimmer im Franziskushospital in Georgsmarienhütte ein Brand aus. Das Zimmer war mit einem 78 Jahre alten Mann aus Bad Rothenfelde und einem 56 Jahre alten Mann aus Georgsmarienhütte belegt.

Der 78 Jahre alte Patient verstarb in seinem brennenden Bett, während der 56-Jährige unverletzt blieb. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück und die Polizeiinspektion Osnabrück nahmen sofort die Ermittlungen auf, deren Schwerpunkt neben der Feststellung der Todesursache der Grund für den Brandausbruch ist.

Nach dem Ergebnis der am Montag durchgeführten Obduktion ist das Opfer an den Folgen des Brandes verstorben. Nach dem jetzigen Ermittlungsstand ist ein technischer Grund für den Brandausbruch, insbesondere ein elektrischer Schaden an medizinischen oder pflegerischen Geräten, nicht festzustellen, so dass eine Brandstiftung als Brandursache wahrscheinlich ist.

Zum jetzigen Zeitpunkt und augenblicklichen Stand der Ermittlungen ist der 56-jährige Zimmergenosse dringend verdächtig, den Brand gelegt zu haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das Amtsgericht Osnabrück die Unterbringung des Beschuldigten in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Die Ermittlungen dauern an.