Preisträger des Zukunftsfonds Ortskernentwicklung 4.0 erhalten Urkunden und Förderbescheide

Aktiv für ihre Zentren: Die Teilnehmer am Zukunftsfonds Ortsentwicklung 4.0 erhielten ihre Bewilligungsurkunden im Kreishaus am Schölerberg von Kreisrat Winfried Wilkens (Mitte). Foto: Landkreis Osnabrück/Henning Müller-Detert

Osnabrück. Der Startschuss ist gefallen: Die Projekte und Maßnahmen der vierten Auflage des Zukunftsfonds Ortskernentwicklung zur Stärkung der Zentren im Landkreis Osnabrück können umgesetzt werden. Kreisrat Winfried Wilkens überreichte den Preisträgern des Zukunftsfonds 4.0 im Kreishaus feierlich ihre Urkunden sowie die Förderbescheide.

Fünf Kommunen hatten sich in Kooperation mit ihren Werbe- oder Standortgemeinschaften beworben. Sie alle konnten mit sehr abwechslungsreichen sowie gut ausgearbeiteten Anträgen überzeugen. Die Städte Bersenbrück, Bramsche und Fürstenau sowie die Gemeinden Bohmte-Hunteburg und Ostercappeln erhalten somit eine ungekürzte finanzielle Förderung.

Geförderte Maßnahmen sind digitale Bildschirme, auf denen aktuelle Angebote oder Aktionen angekündigt werden, ein innovatives „Rabatt-Sponsoring-System“, ein Beleuchtungskonzept und Möblierung der Innenstadt, der Ausbau eines Online-Angebots, die Ausweitung des öffentlichen und kostenlosen WLAN sowie die Modernisierung von Geschäftsfassaden und Einrichtungen zur Erhöhung der Marktgängigkeit von Geschäften und Immobilien.

Alle teilnehmenden Kommunen haben bereits im Rahmen von früheren Zukunftsfondsförderungen Maßnahmen zur Stärkung ihrer Zentren umgesetzt und können nun gezielt auf diese Grundlagen aufbauen. „Die Stadt Fürstenau und die Gemeinde Ostercappeln haben sogar den ,Quattrick‘ geschafft – ihre Anträge wurden bis jetzt bei jeder Ausgabe des Zukunftsfonds bewilligt!“, so Wilkens.

Die Jury bestand aus Vertretern der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland, der IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, des Handels- und Dienstleistungsverbands Osnabrück-Emsland, des Landkreises Osnabrück sowie weiteren Experten aus Praxis und Politik.

Die vierte Runde des Zukunftsfonds Ortskernentwicklung verzichtet bewusst auf einen Förderschwerpunkt, verlangt aber die Erstellung eines Masterplans für den Ortskern – kooperativ erarbeitet von Kommune und Händlerschaft bzw. Stadtmarketingorganisation. Dieser soll Leitbild und Grundlage für die umzusetzenden beantragten Maßnahmen sein. Auf diese Weise fördert der Landkreis Osnabrück, unterstützt durch das Hamburger Planungsbüro CONVENT Mensing, die Akteure vor Ort erneut dabei, umfassende Antworten auf die Herausforderungen in den Zentren zu finden, Konzepte zu entwickeln und umzusetzen.