Eine „Elektrotanke“ für die AWIGO: Abfallwirtschaftsbetrieb will nachhaltige Technik von morgen fördern

V.l.n.r.: AWIGO-Geschäftsführer Christian Niehaves, Sascha Leisner als Abteilungsleiter Betrieb und Gebäudemanager Dirk Könemann freuen sich darüber, dass E-Autos ab sofort und unkompliziert grünen Strom an den beiden extra ausgewiesenen Parkflächen tanken können. Foto: AWIGO, Daniela Pommer

Georgsmarienhütte. Die AWIGO GmbH setzt ganz im Sinne der kreiseigenen Klimaschutzziele weiter auf Nachhaltigkeit und hat nun eine Ladestation für Elektrofahrzeuge an ihrem Hauptstandort in Georgsmarienhütte (Niedersachsenstraße 19) in Betrieb genommen.

Es handelt sich dabei um das Modell „Alfen ICU Eve 11-22 kW“, das über zwei Ladesteckdosen verfügt und damit zwei E-Autos parallel aufladen kann. Die Stromtankstelle steht ab sofort Mitarbeitern der gesamten Unternehmensgruppe und Besuchern des Abfallwirtschaftsunternehmens zur Verfügung.

„Als zukunftsorientiertes Unternehmen unterstützen wir gerne ressourcen- und klimaschonende Technik von morgen – also auch die Elektromobilität“, erklärt Geschäftsführer Christian Niehaves. Aus diesem Grund setzt die AWIGO nicht nur seit Jahren auf ein Elektroauto im Fuhrpark für Dienstfahrten, sondern stellt nun auch kostenlos hundertprozentigen, zertifizierten Ökostrom für die umweltfreundlichen Fahrzeuge von Mitarbeitern oder Besuchern bereit.

Viel Wert wurde darauf gelegt, dass die Bedienung der „Elektrotanke“ möglichst unkompliziert funktioniert: „Die Ladestation ist im sogenannten Plug & Charge-Modus nutzbar. Das heißt, es ist keine Authentifizierung nötig, zum Ladevorgang muss lediglich eine Kabelverbindung zwischen Stromtankstelle und Pkw hergestellt werden“, zeigt Christian Niehaves auf. Das Aufladen startet anschließend direkt und automatisch, wie sich auch im Display der Ladestation detailliert nachvollziehen lässt.

Eigentlich fällt die neue technische Errungenschaft – eine weiße, eher unscheinbare Box – an den Besucherparkplätzen neben dem Haupteingang zur AWIGO-Verwaltung kaum ins Auge. Damit sie zukünftig aber leicht gefunden und nicht übersehen werden kann, weisen großflächige Plakate und passende Parkplatzmarkierungen auf die Ladestation hin. „Nicht zuletzt verhelfen wir der E-Mobilität mit dieser prominent platzierten, auffälligen Beschilderung einmal mehr zu weiterer Aufmerksamkeit“, schließt Niehaves ab.