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Spatenstich: Bau des Radschnellwegs Osnabrück – Belm hat begonnen

Greifen selbst zum Spaten: (von links) Ulla Bauer (Fachbereich Städtebau), Stadtbaurat Frank Otte, Wiho Wessel (Fachbereich Geodaten und Verkehrsanlagen), Jennifer Hoeltke (Fachbereich Umwelt und Klimaschutz), Heike Stumberg (Fachbereich Städtebau) und Tobias Langer (Fachbereich Umwelt und Klimaschutz). Foto: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein

Der Bau des Radschnellwegs zwischen Osnabrück und Belm hat begonnen. Das erste, 510 Meter lange Teilstück erstreckt sich entlang der Schlachthofstraße im Stadtteil Gartlage. Dort stellte Stadtbaurat Frank Otte die Vorteile des Radschnellweges und das weitere Vorgehen vor.
„Die Pendler sind für uns eine wichtige Zielgruppe“, so Otte. „Wir rechnen damit, dass 1700 Menschen täglich den Radschnellweg nutzen werden und so der Pkw-Verkehr entlastet wird.“ Auf dem ersten Teilstück, das die Firma Dieckmann baut, wird es neben dem vier Meter breiten Radschnellweg auch noch einen zwei Meter breiten Fußweg geben. Beide sind durch eine Baumreihe voneinander getrennt. „Die Bäume bleiben erhalten und bei den Arbeiten wird sichergestellt, dass auch ihre Wurzeln keinen Schaden nehmen“, so Otte. Gefördert wird der Bau des ersten Abschnitts zu 90 Prozent durch Mittel aus dem Bundeswettbewerb „Klimaschutz im Radverkehr“. Insgesamt wird der Bau 7,5 Millionen Euro kosten.
Mit dem anliegenden Unternehmen KME hat die Stadt Lösungen entwickelt, um Problemen zwischen Rad- und Lkw-Fahrern in dem Bereich vorzubeugen. Wenn Lkw ankommen, halten sie zunächst auf einem Parkplatz, bis sie auf das Gelände des Unternehmens fahren. So kann der Radverkehr ungestört fließen.
Für den weiteren Verlauf des Radschnellweges hat die Stadt bereits Förderanträge gestellt. „Die Dauer bis zur Fertigstellung hängt auch von der Förderung ab, ohne die ein solches Projekt nicht möglich wäre“, erklärt der Stadtbaurat. Anträge zur Förderung wurden nicht nur beim Bund, sondern auch beim Land Niedersachsen gestellt. „Dort zeigte man sich sehr zufrieden, wie weit die Planungen bereits fortgeschritten sind“, sagt Otte.

Fertigstellung in zwei bis drei Jahren

Er rechnet mit einer Fertigstellung in zwei bis drei Jahren und sieht den Bau des Radschnellweges als mögliches Vorreiter-Projekt für Niedersachsen. „Radschnellwege sind Neuland für uns, aber auch für Städte im Allgemeinen“, sagt Otte. In Göttingen gebe es zwar bereits einen solchen Weg, „dort wurden allerdings nicht alle Qualitätsmarkmale umgesetzt, die uns für Osnabrück wichtig sind.“ Diese sehen unter anderem eine Breite von vier Metern vor. Auf enge Kurven verzichten die Planer, um Geschwindigkeiten von 30 Kilometern in der Stunde zu ermöglichen. Reinigungs- und Winterdienste sorgen für Sicherheit. Weil es lediglich sanfte Steigungen und geringe Wartezeiten an Kreuzungen gibt, wird das Fahrrad oder E-Bike zu einer angenehmen Alternative zu Auto oder Bus. Die Beleuchtung soll durchgehend sein. „Hier werden wir eine Testphase mit Bewegungsmeldern durchführen, damit die Lampen nicht durchgehend leuchten“, erklärt Otte.
Um zu dokumentieren, wie der Radschnellweg genutzt wird, sollen Zählanlagen aufgestellt werden. Wer auf der Strecke unterwegs ist, kann dann auf einer Anzeige sehen, wie viele Radfahrerinnen und Radfahrer in dem jeweiligen Jahr sowie an dem jeweiligen Tag dort bereits gefahren sind.

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